S.C. Fortuna Köln e.V.

Zweite verliert Test mit 2:3

Aufgrund einer sehr schwachen ersten halben Stunde verlor die zweite Mannschaft der Fortuna am Donnerstagabend ein Testspiel beim B-Ligisten SpVg. Lülsdorf-Ranzel mit 2:3. Bereits nach 30 Minuten hatte es auf dem Kunstrasen in Niederkassel 0:3 gestanden.

„Lülsdorf hat viermal aufs Tor geschossen, dreimal war der Ball drin. Dennoch waren wir den Rückstand selber schuld aufgrund von haarsträubenden individuellen Fehlern. Das war zu Beginn Standfußball von unserer Seite. Das hab ich der Mannschaft auch in der Kabine deutlich gesagt, so dürfen wir uns nicht verkaufen, auch wenn wir stark ersatzgeschwächt waren. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft eine sehr positive Reaktion gezeigt, danach hatte Lülsdorf nicht mehr den Hauch einer Chance und bei besserer Chancenauswertung hätten wir am Ende auch noch gewinnen können. Es muss uns in der Meisterschaft unbedingt gelingen auch mal über 90 Minuten unser vorhandenes Leistungspotenzial abzurufen“, sagte Teammanager Stefan Kleefisch, der den im Urlaub befindlichen Trainer Günter Hutwelker vertrat.

Auf insgesamt neun Spieler musste die Zweite gestern verzichten, so dass aus der dritten Mannschaft Marcus Abts, Marc Gayk und Sven Plättner aushelfen mussten, die ihre Sache aber allesamt ordentlich machten. Insbesondere Marc Gayk wusste auf der linken Abwehrseite zu gefallen. Früh ging Lülsdorf in Front. Ein langer Ball segelte in den Strafraum und ein Spieler der Gastgeber köpfte den Ball über den zu spät heraus eilenden Fortuna-Torwart Timo Winterscheidt hinein ins Netz (4.). Aus stark abseitsverdächtiger Position köpfte dann ein Lülsdorfer über die rechte Abwehrseite der Fortuna das 2:0 (15.). Und nach einem Fehlpass von Kevin Holst in der eigenen Hälfte schoss ein Lülsdorfer den Ball postwendend zum 3:0 über den ein gutes Stück vor der Torlinie stehenden Timo Winterscheidt hinweg ins Tor (28.).

Doch in der zweiten Hälfte besann sich die Fortuna wieder ihrer Stärken. Man hörte auf zu lamentieren und zeigte dem Gegner deutlich die Grenzen auf. Eine feine Hereingabe von Duncan Siep drückte Steve Vogel zum 1:3 über die Linie (53.). Danach boten sich zahlreiche Gelegenheiten zu weiteren Kölner Toren. Die beste vergab Duncan Siep, der freistehend am gegnerischen Torwart scheiterte (73.). Mit einem fulminaten Fernschuss in den Winkel traf dann Mario Brodmühler noch zum 2:3 (86.).

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