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1. Frauen lassen Punkte liegen

Von Achim Stuhr

Das Gastspiel beim SC West brachte nicht die erwünschten drei Punkte. Fortuna war von Beginn an spielbestimmend und kontrollierend. Der SC West zog sich weit zurück und ließ die Gäste spielen, aber Fortuna konnte die dennoch vorhandenen Räume nicht konsequent nutzen. In den Zonen, wo es hätte gefährlich werden können, verteidigte West konsequent alles weg. Drießen im Trikot des SCW lauerte vorne auf ihre Kontermöglichkeiten, welche zunächst noch harmlos blieben. Es entwickelte sich ein Spiel ohne klare Tormöglichkeiten. So kam es, wie es kommen musste. Fortuna zu 70 Prozent im Ballbesitz ohne Kapital daraus zu schlagen und ein Konter des SCW in der 34. Minute, reichte den Ehrenfelderinnen zur Führung.

Nachdem die Hintermannschaft der Fortuna eigentlich den Konter unterbunden hatte und in ihrer Ordnung stand, leistete man sich ein Foulspiel kurz vor dem Strafraum. Oetker, die für ihre gefährlichen Standards mehr als bekannt ist, nutzte diesen Freistoß und versenkte den Ball oben rechts im Tor (1:0.). Aber unsere Fortuna fand schnell die Antwort. Calicchio steckte den Ball auf Alves Pereira durch, welche innerhalb des Strafraumes zum Abschluss kam (1:1). Mit dem Ergebnis ging es auch in die Pause. Mit veränderter Grundformation und einem Wechsel ging es zunächst weiter. Durch die Umstellung gelang es der Fortuna leichter, die Räume vor der Abwehrreihe des SC West anzuspielen und aufzudrehen. Trotzdem gab es den nächsten Nackenschlag. Ein fataler Fehler im Aufbauspiel nutzte West zur erneuten Führung durch Drießen (51.). Doch abermals erzielte Fortuna durch die kurz zuvor eingewechselte Sarago den Ausgleich. Nunmehr vielleicht die besten 20 Minuten der Gäste aus der Südstadt. Dennoch blieben beste Möglichkeiten ungenutzt und die heimische Elf des SC West lauerte auf Nadelstiche. Und diese waren zumeist auch gefährlich zu Ende gespielt. So half der Fortuna in der Folgezeit gleich zweimal die Latte. Auf der anderen Seite parierte Heitkötter anfangs gegen Demir und anschließend gegen Sarago sehr stark. Zum Ende hin verbreitete sich dann Hektik und West verteidigte nun mit allen Mitteln das Unentschieden. In der Nachspielzeit dann aber nochmal die Möglichkeit. Flanke von Weißhaar, Kopfball von Demir, doch die Bogenlampe küsste die Latte. So endete diese Partie verdienter Maßen Unentschieden. Für die Fortuna heißt es nun den Kopf frei kriegen, aufrichten und nach vorne schauen. In dieser Mittelrheinliga kommt es jede Woche aufs Neue zu Überraschungen.

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