S.C. Fortuna Köln e.V.

Das Lazarett der U23 wird vor der Partie bei Glesch-Paffendorf immer größer

Von Stefan Kleefisch
Trainer Marco Zillken (l.) und Haydar Kilic beim Spiel gegen Düren im Gespräch an der Seitenlinie.

Es ist wie verhext. Gegen den 1. FC Düren bot eine stark ersatzgeschwächte U23 der Fortuna trotz der 0:2-Niederlage eine couragierte Vorstellung. Der Ausfall eines halben Dutzends Stammspieler machte sich kaum negativ bemerkbar. Wer nun hoffte, für das Spiel am Sonntag (15 Uhr) bei Glesch-Paffendorf würden sich die Reihen im Lazarett lichten, der wurde dieser Tage eines Besseren belehrt.

Neben Sehun Eom, Sebastian Ramspott, Jung Jae You, Yoschua Grazina, Kaan Akgün und Riki Isobe fällt nun auch Goga Khvedelidze mit einem Muskelfaserriss vier Wochen aus. Die Mannschaft von Trainer Marco Zillken hat zweifelsohne die Seuche.

„Wir haben Düren einen Fight geliefert, unterm Strich steht aber eine Niederlage. Das ist Fakt. Dennoch bauen wir auf dem Gezeigten auf, letztlich haben nur Nuancen den Unterschied gemacht. Unser Lazarett wird nicht kleiner. Mit Goga fällt ein weiterer Spieler aus. Es nützt aber alles nichts, wir müssen weiter arbeiten und eng zusammen stehen. Ob wir uns nun aus der U19 bedienen, entscheiden wir kurzfristig“, sagt Marco Zillken, vor dem Duell gegen den Aufsteiger aus Bergheim, der sehr gut in die Saison gestartet ist. Der BC Viktoria gewann in Vichttal sowie gegen Deutz und war auch in Düren eine Zeitlang nicht chancenlos. Trainer Alexander Otto baut bei der Premiere des Vereins in der Oberliga auf ein zusammengewachsenes und punktuell clever verstärktes Team.

„Das wird eine harte Nuss, da bin ich mir sicher. Wir spielen gegen eine sehr gut organisierte und vor allem eingespielte Truppe. Die Handschrift des Trainers ist klar zu erkennen. Wer in der letzten Saison in 15 Spielen nur 13 Gegentore bekommt, der weiß, wie verteidigen geht. Zudem ist deren Umschaltspiel richtig gut. Sie gehen nach dem Heimsieg letzte Woche mit breiter Brust auf den Platz. Die äußeren Gegebenheiten mit vielen Zuschauern und der damit verbundenen besonderen Atmosphäre werden eine Herausforderung für uns“, sagt Marco Zillken und fügt hinzu: „Von meiner Mannschaft erwarte ich, dass sie das Spiel und die Gegebenheiten von der ersten Minute an annehmen und den Matchplan konsequent umsetzen werden. Dann werden wir was Zählbares mitnehmen.“

 

 

 

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