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Alaaf gegen Helau - Rheinische Rivalen treffen zum Start der U19-Bundesliga aufeinander

Von Stefan Kleefisch
Esat Öztürk und seine U19-Mitspieler sind bereit für den Saisonstart gegen Düsseldorf.

Zum Auftakt der Saison in der A-Junioren-Bundesliga West gibt es gleich ein Duell zweier Namensvetter. Am kommenden Sonntag (11 Uhr) treffen auf dem Rasenplatz Merianstraße die rheinischen Rivalen aus Köln und Düsseldorf aufeinander. Dabei nimmt die U19 der Südstädter als Aufsteiger die Rolle des Underdogs ein.

Dies unterstreicht auch ein Blick in die Statistik. Während die Fortuna aus der Landeshauptstadt von NRW seit der Spielzeit 2009/10 ununterbrochen im Jugend-Oberhaus dabei ist, hat sich die Fortuna aus Köln erst zum vierten Mal in den letzten zehn Jahren für die Bundesliga qualifizieren können. Nach zwei Jahren als Trainer in der Mittelrheinliga unter seiner Ägide darf Murat Alkan sich mit seiner Elf nun auch mal eine Etage höher beweisen.

„Die Vorbereitung war am Anfang ein wenig holprig. Wir haben viel gewechselt, aber am Ende sind wir deutlich stabiler geworden, das hat man auch an den Ergebnissen ablesen können“, sagt Alkan, der „Düsseldorf als einen schweren Brocken“ einschätzt. Die Gäste wurden letzte Saison sehr guter Fünfter in der Liga und Teams aus einem NLZ seien ohnehin in der Regel qualitativ gut besetzt. „Wenn wir einen Punkt zum Auftakt holen könnten, wäre das sicher ein toller Motivationsschub für den Rest der Saison. Drei wären natürlich noch schöner, aber wir sollten erst mal kleine Brötchen backen. Düsseldorf ist ein etablierter U19-Bundesligist und nominell sicher stärker besetzt als wir.“

Die Hoffnungen der U19 ruhen dabei vornehmlich auf Keeper Robin Schoch sowie auf Nicolas Westerhoff, Batuhan Özden und Dennis Dahmen, die regelmäßig bei den Profis reinschnuppern dürfen. In Reihen der Düsseldorfer um Coach Sinisa Suker finden sich mit Torwart Niclas Kratzmann, Ephraim Kalonji oder Benedict Diana im Übrigen auch Spieler, die bereits das Trikot der Kölner Fortuna trugen.

Neuland betreten alle Teams mit dem Modus der einfachen Runde. Gegen jeden Gegner geht es in der 17er-Liga nur einmal. „Ob das gut oder schlecht für uns ist, kann ich erst nach der Saison beantworten. Fakt ist, du kannst in einem Rückspiel nichts wieder gutmachen. Du musst vom Start weg da sein. Wir sind nach der acht Wochen langen Vorbereitung mit Höhen und Tiefen hochmotiviert, wir sind heiß auf das erste Spiel und würden uns über zahlreiche Unterstützung der Fans und der Eltern freuen“, sagt Alkan.  

 

 

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