Die Fortuna-Frauen warten in der Regionalliga West weiter auf den Befreiungsschlag. Beim VfR SW Warbeyen unterlag die Mannschaft von Trainer René Vollmer am Sonntag mit 0:2 und kassierte damit die dritte Niederlage in Folge. Mit sieben Punkten aus sechs Spielen rangiert die Fortuna aktuell auf Platz zehn. Das Saisonziel Top fünf und die damit verbundene Qualifikation zur 3. Liga ist damit zunächst in weitere Ferne gerückt.
„Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht. Der Start war ein wenig holprig. Wir hatten 20 starke Minuten, in denen wir das 1:0 auf dem Fuß hatten, scheitern aber im Eins-gegen-Eins. Wir hatten mehrere Chancen, waren aber nicht zwingend genug. Auch nach dem Rückstand konnten wir Druck aufbauen. Das 0:2 fiel, nachdem wir alles nach vorne geworfen haben“, sagte Co-Trainer Jan Schüll.
Dabei hatte die Fortuna durchaus Möglichkeiten selbst in Führung zu gehen. Vor allem in einer starken Phase nach dem Seitenwechsel fehlte jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss. Stattdessen schlug Warbeyen in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zu: Naomi Hilhorst traf mit einem Sonntagsschuss zum 1:0.
In der Schlussphase warf die Fortuna noch einmal alles nach vorne. Die dadurch entstandenen Räume nutzte Lisa van der Linde zum 2:0. Alma Demiri verhinderte mit einer Glanzparade in der Schlussphase einen weiteren Gegentreffer.
Viel Zeit zum Hadern bleibt nicht: Am Sonntag, 4. Oktober, geht es für die Fortuna-Frauen weiter. Um 13 Uhr ist auf dem Kunstrasenplatz am Jean-Löring-Sportpark der Tabellensechste Arminia Bielefeld zu Gast.
Fortuna: Demiri, Hahn, Boden, Folten (85. Springer), Trepohl, Grassinger, Recht (79. May), Bender, Höfer (67. Gumbel), Reiners (79. Kreitz), Pelzer (67. Babatunde).
Tore: 1:0 Hilhorst (45.), 2:0 van der Linde (87.).