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2. Herren: In Bergneustadt ohne echte Chance; Zu Hause schlägt man sich selbst

Text: Stephan Dickopf

In der Vorwoche reisten die Kölner zum Ligaprimus nach Bergneustadt. Bei dieser Auswärtsfahrt hat niemand ernsthaft damit gerechnet die Punkte stehlen zu können. Jedoch gelang es leider auch nur 15 Minuten lang Bergneustadt zu fordern. Danach wurden einfache Fehler der Indianer gnadenlos über die erste und zweite Welle bestraft. Zur Halbzeit konnte man sich da mit dem 21:13 noch glücklich schätzen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wollte die Mannschaft nochmal Vollgas geben und Ergebniskosmetik betreiben. Dies gelang jedoch von Beginn an nicht. Nach 3 schnellen Toren durch Bergneustadt und keinem eigenen war die Moral endgültig gebrochen und das Spiel tröpfelte vor sich hin. Letztlich stand eine auch in dieser Höhe verdiente 36:23 Niederlage.

Besser sollte es an diesem Wochenende gegen Oberwiehl laufen. Aufgrund der Hallensituation in Köln lag eine sehr schwierige Trainingswoche hinter der Fortuna, jedoch wollte man sich dadurch nicht beeinflussen lassen. Das Spiel begann allerdings alles andere als gut. Zu Beginn wurden 2 7-m verworfen, Würfe frei vor dem gegnerischen Keeper verworfen und in der Abwehr zu viele einfache Gegentore zugelassen, sodass man schnell mit 1:7 im Hintertreffen lag. Nach 10 Minuten und einer frühen Auszeit der Kölner sollte sich das Spiel jedoch bessern. Sascha Martens nahm sich der 7-m an und verwandelte diese alle und ließ dem Keeper dabei keine Chance. Die Abwehrarbeit der Indianer verbesserte sich und die Würfe die durchkamen entschärfte der eingewechselte Torhüter Patrick Dickopf. Der erst 18-jährige Hüter ließ nur 3 Tore bei 9 Paraden nach seiner Einwechslung in der 15 Minute zu. Darauf konnte der Fortuna Angriff aufbauen und den zwischenzeitlichen 8-Tore-Rückstand bis zur Halbzeit auf einen 15:18-Rückstand ausbessern.

Zur Halbzeit war man sich einig, dass man das Spiel drehen kann und die 2 Punkte in Köln hält. Zunächst sah auch alles danach aus. Zwar vergab man im Angriff in den ersten Minuten wieder viele gute Möglichkeiten, doch auch auf der Gegenseite konnte Patrick Dickopf im Tor in seinem erst zweiten Herrenspiel einen größeren Rückstand der Gastgeber vermeiden. Auch in der zweiten Halbzeit konnte er eine sehr gute Leistung zeigen und insgesamt 13 Paraden (1 7-m) in Halbzeit 2 zeigen. Nach diesen Startschwierigkeiten in die zweite Halbzeit fanden die Kölner endlich in ihr Spiel und konnten sich einen 3-Tore-Vorsprung ausarbeiten. Dann schlichen sich leider immer wieder viele Fehler ein. Im Angriff wurde zu früh abgeschlossen, in der Abwehr ließ die Konzentration nach. Hinzu kam, dass man in der zweiten Halbzeit 10 Minuten in Unterzahl spielte (Zeitstrafenverhältnis 6:1). Diese häufigen Unterzahlsitutationen konnten die Indianer bei doppelter Manndeckung nicht gut ausspielen. Man agierte zu unclever und verspielte die Führung. Lag man in der 50. Minute noch mit 3 Toren in Front zeigte die Anzeigetafel 5 Minuten später einen Rückstand von einem Tor. Der Rückstand sollte dann leider auch bis zum 29:31 Bestand haben.

Jetzt gilt für die Fortuna: Mund abputzen, weitermachen. Das nächste Spiel steht am Wochenende gegen Strombach an und dabei will man die unnötige Niederlage wettmachen. Es wird ein Spiel zweier Tabellennachbarn, bei dem die Kölner die zu einfachen Fehler des eigenen Spiels abstellen und zu ihrer alten Stärke zurückfinden müssen. Wir gehen aber fest davon aus, dass dies geschieht und die 2 Punkte mit nach Köln gehen.

Für Fortuna spielten: Sipply (3 Paraden), Dickopf, P. (22 Paraden) – Jansen (2), Martens (5/5), Marquardt (5), Schulze (4), Dickopf, S (1), Gremmelspacher (1), Elting (4), Lutz (4), Bartke (1), Ibald (2), Pose, Zilkens

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