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2. Herren: Et kütt wie et kütt

von Dominik Schreeck

Eine ernüchternde Niederlage musste die 2. Mannschaft des SC Fortuna am vergangenen Wochenende einstecken. So verloren die Südstadtindianer verdient 28:35 (15:17) gegen die Gäste vom PSV Köln.

Zu den ohnehin verletzen Spielern sorgten kurz vor Spielbeginn noch die Absagen von Sebastian Jansen und Thomas Jährig für eine zusätzliche Schwächung des Teams. Hierfür rückte aus dem Kader der 1. Mannschaft Christian Hergesell kurzfristig ins Team.

Mit dem PSV kam ein schnell spielender Gegner, das war den Indianern bewusst. Ziel war es also das schnelle Spiel der Gäste, insbesondere über die 1. Und 2. Welle nicht zu zulassen. Dieser Plan ging zunächst auch ganz gut auf. Das Spiel war in der ersten Hälfte ausgeglichen und die Führung pendelte hin und her. Allerdings ermöglichte man den Gästen durch technische Fehler und Unachtsamkeiten zu viele einfache Tore und Fand in der Abwehr leider auch nicht den richtigen Zugriff. So gingen die Mannschaften mit einem Stand von 15:17 in die Kabinen.

Die zweite Hälfte sollte allerdings ein Debakel werden. Schon nach 8 Minuten setzte sich der PSV deutlich mit einer 6 Tore Führung ab (18:24). Fortuna ließ sich in dieser Phase auf das Spiel der Gäste ein und versuchte ebenfalls den Ball schnell zu machen. Dass wir dies nur leider nicht so gut beherrschen wie der PSV zeigte sich darin, dass die Indianer nach 15 Minuten nun 8 Tore zurücklagen. Dieser Differenz sollten die Indianer dem Rest des Spieles hinterher laufen. Zum Abpfiff hieß es dann 28:35 für die Gäste.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass kaum einer der Indianer in sein Spiel gefunden hat und dass das Spiel gekennzeichnet war von technischen Fehlern, sowie einer schlechten Absprache in der Abwehr. Die Gäste spielten mit viel mehr Leidenschaft und nahmen somit die Punkte verdient mit.

Für die nächsten Spiele gilt es nun die alte Form wieder zu finden und das eigene Spiel zu spielen und sich nicht an den Gegner anzupassen.

Für die Fortuna spielten: Manfred Hoffmann und Michael Ruf im Tor. Wilko Dirks 8/6, Christian Hergesell 2, Tilo Kühn 3, Marc Bartke 5, Stephan Schulze 4, Andreas Bade 1, Klaus Willmann 2, Roman Stabauer 2, Benedikt Schaaf 1, Matthias Zilkens und Frank Rehfus.

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