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1. Herren: ... und wieder gelingt die Überraschung

Nach dem Erfolg über Westwacht Weiden kann die Fortuna auch die TSV Bonn rrh. bezwingen. Wieder ist eine geschlossene Mannschaftsleistung der Schlüssel zum Erfolg.

 

Erster Sieg im fünften Anlauf

Fotos: T. Schmidt

Die Fortunen setzen ihren Aufwärtstrend fort und bringen der TSV Bonn rrh. beim 31:37 (15:17) die erste Niederlage in dieser Saison bei. Zum ersten Mal seit dem Verbandsligaaufstieg konnten die Südstädter damit gegen Bonn gewinnen. „Wir haben gegen einen starken Gegner wieder eine gute Deckungsleistung hingelegt“, sagte Fortuna-Trainer Stefan Köser nach dem Spiel, „ausschlaggebend war aber die geringe Anzahl an Fehlern im Spiel nach vorne, so dass Bonn zu nur einem Tempogegenstoßtor gekommen ist.“

 

Das Spiel zwischen der Fortuna und der TSV Bonn war umkämpft. Hier wird der gute Benjamin Gülicher  gefoult.

Der Beginn der Partie, die unter der guten Leitung des Schiedsrichtergespanns Felser/ Stanojevic stand, gestaltete sich ausgeglichen. Bonn kam über druckvolles Angriffsspiel zu guten Wurfpositionen aus dem Rückraum; die Kölner antworteten mit Pässen auf Kreisläufer Björn Kolbe, der seine vier Treffer in der ersten Halbzeit markierte. Nach 11. Minuten, Bonn führte 6:4, stellte Stefan Köser auf eine 5:1-Deckung mit Benjamin Gülicher als vorgezogenen Spieler um. Diese Maßnahme fruchtete sofort und der Gastgeber hatte von nun an Probleme im aufgebauten Angriff. Thorsten Kratz konnte nach einer Viertelstunde per Siebenmeter die 6:7-Führung erzielen. Von nun an entwickelte sich ein enges Spiel, indem sich bis zur 29. Minute (15:15) keine Mannschaft absetzen konnte. Dies lag auch daran, dass sowohl die Torhüter der Fortuna als auch der TSV glücklos agierten.

Björn Kolbe konnte sich in der ersten Halbzeit einige Male durchsetzen.

Kurz vor der Pause erzielte Jens Wiggers das 15:16 und Peter Arendt, der in der 20. Minute ins Tor kam, konnte die erste Parade verzeichnen. Den folgenden Angriff verwandelte Christian Deckarm zur Zwei-Tore-Pausenführung.

Die Abwehr der Fortuna stand gut. Hier attackieren Benjamin Gülicher, Gilbert Goller und Thorsten Kratz den Bonner Florian Benninghoff.

Der Start der Fortuna in die zweite Halbzeit war furios. Nach 50 Sekunden hatten Jens Wiggers und Benjamin Gülicher, der ohne Fehlwurf blieb, den Vorsprung auf vier Tore ausgebaut.

Peter Arendt konnte in der zweiten Hälfte 12 Paraden verzeichnen.

Bis zur 39. Minute konnte Bonn den Rückstand noch bei drei Toren halten, doch eine Steigerung der Abwehrreihe der Fortuna mit Gilbert Goller im Deckungszentrum und von Peter Arendt führte zu einfachen Ballgewinnen, die über schnell vorgetragene Angriffe einfache Tore zur Folge hatten. Beim Stand von 21:29 (46. Minute) nahm TSV-Trainer Jochen Scheler seine Auszeit und stellte die Abwehr um. Die restlichen 14 Minuten agierten die Bonner mit einer offenen Manndeckung.

Nico Nowak erzielte in der Schlussphase wichtige Treffer.

Nach einer kurzen Phase der Eingewöhnung und aufkommender Hektik auf Seiten der Fortuna verstanden die Südstädter es dann allerdings diese Deckungsformation auszuspielen. Lediglich der teilweise überhastete und unkonzentrierte Torabschluss verhinderten eine frühe Entscheidung. So kam Bonn angeführt von Christopher Schöneseiffen, der neun Treffer erzielte, auf 30:34 (57.) heran. Doch weitere Paraden von Peter Arendt sowie sichere Torabschlüsse von Nico Nowak, der von Rechts- und Linksaußen treffen konnte, und Gilbert Goller führten zu einem letztendlich deutlichen 31:37.

Erstmals konnte die Fortuna in Bonn jubeln.

„Der erste Sieg gegen Bonn tut natürlich richtig gut“, fasste ein zufriedener Stefan Köser die Stimmungslage bei der Fortuna zusammen, „vor allem die ärgerliche Heimniederlage in der letzten Saison ist damit vergessen.“ Ein Lob verteilte der Trainer an seine Deckungsreihe: „Die Abwehr stand in der zweiten Halbzeit gut und Benjamin Gülicher hat auf der vorgezogenen Position eine gute Leistung abgerufen. Insgesamt stimmte der Einsatz und die Leidenschaft bei jedem Spieler und so haben wir verdient gewonnen.“

Auch die mitgereisten Fortuna-Anhänger und S.C.-Geschäftsführer Tim Klein hatten Spaß an der Partie.

In der nächsten Woche finden aufgrund des Totensonntags keine Spiele statt. In zwei Wochen empfangen die Kölner dann den TV Palmersheim in der Halle am Südstadion (28.11., 15:45 Uhr). Stefan Köser hofft darauf, dass sich das Lazarett der Fortuna bis dahin ein wenig lichtet.

S.C. Fortuna Köln: Manfred Hoffmann (0 Paraden), Peter Arendt (13) – Thorsten Kratz (7/3 Tore), Christian Deckarm (6), Jens Wiggers (6), Benjamin Gülicher (5), Björn Kolbe (4), Nico Nowak (4), Gilbert Goller (2), Jan Korsanke (2), Oliver Kupczyk (1), Simon Peters (n.e.), Tim Laacks (n.e.), Matthias Zilkens (n.e.)

Spielfilm: 0:1, 4:2, 6:4, 6:7, 9:9, 12:10, 13:13, 15:15, 15:17 (HZ), 15:19, 19:22, 21:29, 27:32, 31:37

Training am 11.11.

[caption id="attachment_7266" align="aligncenter" width="500" caption="Foto: privat"][/caption]

stehend von li. n. re.: Unterwäschekatalogmodel Nicki; Vokuhila-Superstar K. Marx; Krawattenmädel des Jahres 2010; Bodybuilding-Sams; Dr. "ich halte meine Gehirnzellen mit einem Stirnband zusammen" Coolboss; M.B. aus K. am R. (möchte unerkannt bleiben); Irgendjemand, der sich als Manni Hoffmann verkleidet hat; zukünftiger Rekordnationalspieler Olukas Kupczydolski (Fake!); WWF-Titelträger The Kosovostler

kniend von li. n. re.: Gülcans neuer Freund; ein tschokkndes Mottl; Mr. Taunus 1987

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