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1. Herren: Mühsamer Erfolg wird teuer bezahlt

Die Fortuna gewinnt bei der HSG Rheinbach-Wormersdorf II mit 24:28. Thorsten Kratz verletzt sich Mitte der zweiten Halbzeit schwer ...

 

Deutlicheren Erfolg vergeben

Fotos: T. Schmidt

Im letzten Spiel vor der Winterpause besiegte die Mannschaft von Stefan Köser und Stephan Schröder die Zweitvertretung der HSG Rheinbach-Wormersdorf mit 24:28 (11:16). „Wir haben heute einen deutlicheren Sieg verschenkt, weil wir viel zu viele klare Tormöglichkeiten ausgelassen haben“, so Trainer Stefan Köser nach dem Spiel, „die zwei Punkte waren allerdings über den gesamten Spielverlauf nicht gefährdet.“

 

 

Thorsten Kratz zog sich beim Spiel in Rheinbach einen Jochbeinbruch zu.

Vor dem Spiel meldeten sich Ben Küster und Björn Kolbe, die unter der Woche nicht trainieren konnten, einsatzfähig. Simon Peters und Nico Nowak (Fußverletzung) konnten hingegen nicht mitwirken. Dafür stand Christoph Biwersi, der sich am zweiten Spieltag eine Fußverletzung zuzog und seitdem nicht mehr trainieren konnte, erstmals wieder im Kader der Südstädter.

Der Start in die Partie gelang dem Gast aus der Domstadt. Aufbauend auf einer aggressiven und beweglichen Abwehr, in der Benjamin Gülicher eine starke Leistung bot, setzten die Kölner sich über 0:3 auf 2:7 ab. Im Angriff konnte sich Jan Korsanke gegen die offensive Deckung der Gastgeber gut in Szene setzen. Die mangelnde Chancenverwertung verhinderte bereits zu diesem Zeitpunkt einen größeren Vorsprung der Fortuna, so dass die HSG auf drei Tore verkürzen konnte.

Manfred Hoffmann hatte mit 20 Paraden maßgeblichen Anteil am Erfolg.

In dieser Phase mussten die Südstädter einige Tore aus Gegenstößen und der schnelle Mitte hinnehmen. Manfred Hoffmann im Tor der Fortuna verhinderte hier den möglichen Anschluss der Rheinbacher. In der Schlussphase konnte der Vorsprung so wieder auf fünf Tore ausgebaut werden.

Jan Korsanke konnte sich gegen die 3-2-1-Deckung durchsetzen.

Den Beginn der zweiten Hälfte gestalteten die Fortunen dann wieder konzentrierter und führte nach acht Minuten im zweiten Durchgang mit sechs Toren. Dann zog sich Thorsten Kratz bei einem unglücklichen Zusammenprall mit Johannes Hensel einen Verletzung im Gesicht zu, die sich später als Jochbeinbruch herausstellte. Der Fortuna-Mittelmann, der bis dahin ein starkes Spiel gezeigt hatte, wurde von Physiotherapeut Christoph Buschmann und Christina Stiegen sofort in die Klinik nach Köln gefahren. Stefan Köser wechselte nun Christoph Biwersi auf die Position im mittleren Rückraum ein. Bis zum 16:25 behielt die Fortuna das Spiel im Griff und bauten den Vorsprung aus. Als die HSG dann beide Halbspieler der Kölner in Manndeckung nahm, schlichen sich einige Fehler, vor allem im Torabschluss, ein, so dass der Gastgeber bis zur 56. Minute auf 23:27 verkürzen konnte, ohne den Sieg der Fortuna jedoch ernsthaft in Gefahr zu bringen.

 

„Wir haben heute hochverdient gewonnen“, resümiert Stefan Köser, „wenn unsere Chancenverwertung besser gewesen wäre, hätten wir auch einen deutlicheren Erfolg einfahren können. Jetzt hoffen wir natürlich alle für Nicki, dass seine Verletzung schnell wieder heilt und wünschen ihm gute Besserung.“ Ein Lob sprach Stefan Köser für Christoph Biwersi aus, der erst am Vortag aus Australien zurückgekehrt war und trotz seiner langen Handballpause nach der Verletzung von Thorsten Kratz das Spiel der Fortuna ordnete.

Christoph Biwersi zeigte nach längerer Handballpause eine gute Leistung.

S.C. Fortuna Köln: Manfred Hoffmann (20/1), Peter Arendt (1/1) – Tim Laacks (5), Thorsten Kratz (5/3), Jan Korsanke (4/1), Christian Deckarm (3), Oliver Kupczyk (3), Jens Wiggers (2), Gilbert Goller (2), Ben Küster (2), Björn Kolbe (1), Christoph Biwersi (1), Benjamin Gülicher

Spielfilm: 0:3, 2:7, 3:9, 8:11, 11:16 (HZ), 14:20, 16:25, 20:25, 24:28

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