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1. Herren: Heimniederlage nach schwacher Leistung gegen den TV Strombach

Foto:Thomas Schmidt

Viel hatte sich die Schweißer Truppe Süd nach dem Auswärtsdebakel gegen den MTVD vorgenommen – die Umsetzung gestaltete sich aber auch an diesem Wochenende schwerer als erwünscht.

Der Aufsteiger, der sich sicherlich nicht als solcher verstecken muss, stellte die Fortuna gleich von Beginn an mit einer kompakten Deckung vor große Probleme. Das Hauptproblem der Schweißer an diesem Tag aber waren sie wohl eher selbst. Mangelndes Durchschlagsvermögen der eigenen Angriffsreihe. „Zu nah an der Deckung und mit zu wenig Druck auf die Nahtstellen“, kritisierte Trainer Grunwald seine Mannschaft in der ersten Auszeit. Einzelaktionen hielten die Südstädter zwar noch bis zum 7:8 im Spiel, doch war es in der Folge insbesondere Carsten Mundhenk, der bärenstarke Keeper der Gäste, der durch zahlreiche Paraden auch beste Einwurfmöglichkeiten zunichte machte, sodass die Jungs von Trainer Holger Faulenbach dann sogar auf 13:8 zur Halbzeitpause davon zogen. Begünstigt durch eine Reihe von uncleveren Aktionen der Schweißer Truppe und einem Abwehrverhalten, das die langen und immer nach gleichem Strickmuster gespielten gegnerischen Angriffsaktionen nicht unterbinden konnte, lief man also schon wieder einem deutlichen Rückstand hinterher.

Ratlosigkeit bei den Fortunaspielern.

Nach Wiederanpfiff schickten sich die Fortunen an es besser zu machen. Doch auch an diesem Sonntag gelang es nicht, zu einem druckvoll strukturierten Spiel mit der nötigen Konzentration im Abschluss zu finden. Strombach nutzte angetrieben vom starken Torwart und dem Routinier Jacek Krajnik immer wieder geschickt die sich auftuenden Lücken in der unterschiedlich ausgerichteten Fortuna Abwehr, der es im Deckungsverband an Aggressivität und der nötigen Laufbereitschaft fehlte. Vorne wurde weiterhin zu schnell und unvorbereitet abgeschlossen und selbst drei der sechs gegebenen 7-Meter fanden nicht den Weg ins Ziel. Strombach zog unaufhaltsam bis auf 21:11 in der 42. Minute davon. Die Messe schien gelesen und so blieb Trainer Edi Grunwald nur noch die Möglichkeit das Visier völlig zu öffnen. Eine offene Manndeckung sollte das Unmögliche noch möglich machen. Das 21:26 in der 54. Spielminute ließ nochmals kurze Hoffnung aufkeimen, doch spielte der Gast seinen „Stiefel“ bis zum Schlusspfiff herunter, wobei es besonders dem stark aufspielenden 18-jährigen Rückraumspieler Joscha Jäger in dieser Phase vorbehalten war, seine gute Leistung zu krönen. Die weiteren Treffer der Fortuna beantwortete er mit drei seiner neun Tore und netzte damit insgesamt genau so oft ein, wie der gesamte Rückraum auf Kölner Seite.

Der Schweißer Truppe Süd blieb lediglich der Wermutstropfen, die zweite Halbzeit nach hohem Rückstand noch erträglich gestaltet zu haben.

Für Fortuna spielten: Markus Eickelmann & Stefan Hinkelmann im Tor. Feld: Tiziani 7/2, Hergesell 5, Thom 5, Gülicher 3, Kratz 3/1, Fischer 2/1, Heinen 2, Kupczyk 1, Deckarm, Dickkopf, Nowak, Wessel.

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