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1. Herren: Fortuna im Pokal ausgeschieden

Die Fortuna unterlag dem HSV Bocklemünd nach einer indiskutablen Leistung mit 32:19 und schied damit mal wieder aus dem Pokal aus ...

 

Keine Einstellung zum Spiel gefunden

Foto: T. Schmidt

Wie in der vergangenen Saison zeigten die Fortunen in der Winterpause der Saison eine sehr schwache Leistung im Kreispokal-Achtelfinale, die zu einer verdienten Niederlage führte. Beim HSV Bocklemünd unterlag die Mannschaft von Stefan Köser und Stephan Schröder verdient mit 32:19 (16:10). „Wir haben über die gesamte Spielzeit keine Einstellung zu Spiel und Gegner gefunden,“ geht Stefan Köser mit seiner Mannschaft hart ins Gericht, „Bocklemünd hat dieses Spiel ernst genommen und eine gute Leistung abgerufen. Davon waren wir meilenweit entfernt.“

Von Anfang an zeigte sich, dass die Fortunen nicht richtig auf dem Platz standen. Schnell führte der Spitzenreiter der Landesliga B mit 5:2. Zwar konnten die Fortunen noch mal auf 7:6 Mitte der ersten Halbzeit verkürzen. Der Gastgeber zog aber bis zur Halbzeit auf sechs Tore davon. Grund dafür war vor allem die schlechte Chancenverwertung der Fortuna, die zahlreiche Großchancen leichtfertig vergab und dazu häufig am Gebälk scheiterte. Der HSV zog so über Tempogegenstöße davon. Auch die Abwehrarbeit der Südstädter war nicht von der nötigen Aggressivität und Konsequenz gekennzeichnet, so dass die Torhüter Manfred Hoffmann und weiteren Spielverlauf Peter Arendt häufig chancenlos waren.

Nach dem Spiel herrschte große Enttäuschung bei der Fortuna.

Auch nach der Pause änderte sich nichts im Spiel der Fortuna. Während der Gastgeber weiter munter Tempogegenstöße laufen konnte, scheiterten die Angriff der Südstädter an der Abwehr – spätestens am Torhüter – des HSV. So stand am Ende eine völlig verdiente 32:19-Niederlage auf der Anzeigetafel.

„Die Art und Weise wie wir hier aufgetreten sind, war völlig indiskutabel“, sagte Stefan Köser nach dem Spiel, der auch das Fehlen der beiden Mittelmänner Thorsten Kratz und Nico Nowak nicht als Ausrede gelten lassen wollte, „wenn wir mit so einer Einstellung auch in die nächsten Spiele gehen, verlieren wir jedes Mal so deutlich.“ Bis zum Meisterschaftsauftakt 2011 gegen die DJK BTB Aachen am nächsten Sonntag wartet auf die Mannschaft noch viel Arbeit.

S.C. Fortuna Köln: Manfred Hoffmann, Peter Arendt – Jens Wiggers, Christian Deckarm, Oliver Kupczyk, Simon Peters, Ben Küster, Lutz Jakubowski, Chris Biwersi, Björn Kolbe, Gilbert Goller, Benjamin Gülicher, Tim Laacks, Jan Korsanke

Spielverlauf: 5:2, 7:6, 11:6, 14:7, 16:10 (HZ), 21:12, 23:12, 25:13, 25:16, 28:17, 32:19

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