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1. Herren: Erste Heimniederlage nach schwachem Auftritt

Die Fortuna unterlag in der Halle am Südstadion der HSG Niederpleis/St. Augustin mit 19:26. Wie in der letzten Woche machen die Südstädter es dem Gegner sehr leicht, die Punkte einzufahren ...

Hohe Fehlerquote macht Erfolg unmöglich

Fotos: T. Schmidt

Die Mannschaft von Stefan Köser und Stephan Schröder unterlag erstmals in der heimischen Halle am Südstadion. Der Fortuna-Trainer musste nach Spielschluss die verdiente 19:26 (10:14)-Niederlage eingestehen: „Niederpleis war uns heute vor allem im Angriffsspiel überlegen. Wenn wir zu Hause nur 19 Tore werfen können wir das Spiel nicht gewinnen.“

Der Auftritt der Fortuna, bei der Thorsten Kratz wieder im Kader stand und auch der unter der Woche grippekranke Benjamin Gülicher mitwirken konnte, erinnerte stark an die Leistung der Mannschaft in Oberwiehl. Nach einem ausgeglichen Start ins Spiel, in dem die Fortuna nur beim 4:3 in Führung lag, produzierten die Kölner im Angriff dann wieder viele technische Fehler, die es der HSG erlaubten auf 7:10 wegzuziehen. Die Fortuna konnte durch Thorsten Kratz und Christian Deckarm noch mal auf 9:11 verkürzen, aber die HSG legte in Person von Mittelmann Pascal Schiewe, der von der Fortuna nie vollständig ausgeschaltet werden konnte, drei Tore in Folge vor. Zur Pause lagen die Südstädter mit 10:14 zurück.

Manfred Hoffmann und Peter Arendt verhinderten eine höhere Niederlage, indem sie 44% der Würfe auf das Fortuna-Tor abwehren konnten.

Nach der Pause konnte die Fortuna zwar zuerst auf drei Tore verkürzen, doch die hohe Fehlerzahl im Angriff verhinderte, dass die Ballgewinne in dieser Phase nicht ausgenutzt werden konnten. Vor allem die schlechte Wurfauswahl der S.C.-Angreifer machte es den HSG-Torhütern einfach, viele Bälle zu halten. Dazu vergaben die Südstädter in der zweiten Hälfte auch noch drei Siebenmeter. Der Gast zog so über erfolgreich abgeschlossene Tempogegenstöße vorentscheidend auf 14:24 davon. In der Schlussphase kam nun Peter Arendt ins Tor der Kölner und konnte mit einer starken Leistung und einer Quote von 72% gehaltener Würfe, darunter mehrere freie Würfe der HSG, die Niederlage in Grenzen halten. Am Ende stand eine, auch in der Höhe verdiente 19:26-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Stefan Köser und Stephan Schröder waren vom Auftritt ihrer Mannschaft enttäuscht.

„Immer wenn wir ein Spiel gegen eigentlich gleichwertige Mannschaften gewinnen müssen, um uns in der Tabelle zu verbessern, scheitern wir an unseren Nerven“, hat Stefan Köser mittlerweile ein mentales Problem bei seiner Mannschaft erkannt und verweist auf die Spiele gegen die drei Spitzenteams in der letzten Saison sowie die beiden letzten Auftritte, „gegen Weiden und Bonn hatten wir keinen Druck und konnten nur gewinnen, da haben wir dann unsere besten Leistungen abgerufen.“ Auch in dieser Begegnung, in der die Kölner 41 Angriffe vergaben, war die hohe Fehlerzahl und die daraus folgende schwache Offensivleistung Grund für die Niederlage. „Manfred Hoffmann und Peter Arendt haben eine höhere Niederlage verhindert“, so der S.C.-Trainer abschließend, „wir müssen uns jetzt auf das nächste Spiel konzentrieren und uns damit abfinden, im Mittelfeld der Tabelle zu stehen.“ In der nächsten Woche findet das letzte Spiel des Jahres für die Fortuna bei der HSG Rheinbach-Wormersdorf II statt.

S.C. Fortuna Köln: Manfred Hoffmann (13 Paraden), Peter Arendt (8) – Thorsten Kratz (4/2 Tore), Christian Deckarm (3), Oliver Kupczyk (3), Nico Nowak (3/1), Björn Kolbe (2/1), Ben Küster (1), Tim Laacks (1), Gilbert Goller (1), Jan Korsanke (1), Benjamin Gülicher, Simon Peters, Jens Wiggers

Spielfilm: 0:2, 4:3, 7:7, 7:10, 9:11, 9:14, 10:14 (HZ), 12:15, 12:18, 14:19, 14:24, 19:26

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