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1. Damen: Zu viele Fehler stehen der Wiedergutmachung im Weg

Die erste Damen musste sich am vergangenen Sonntag im hessischen Oberkleen der HSG Kleenheim auf Grund vieler technischer Fehler mit 30:21 (14:9) geschlagen geben und verpasste so die erhoffe Wiedergutmachung.

Text: Katharina Ende, Fotos: T. Schmidt

Die Ernüchterung war förmlich zu spüren, als die Fortuninnen nach dem Abpfiff das Spielfeld verließen und die Rückreise antraten. „Wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen und haben es nicht geschafft, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten. So haben wir keine Ordnung in unser Spiel bekommen“, konstatierte Trainer Jannusch Frontzek nach dem Spiel.

Schon in den ersten drei Spielminuten führten die ersten Ballverluste zur schnellen 3:0 Führung für Kleenheim, bevor Stefanie Wojtowicz in der vierten Spielminute das erste Tor für die SC Fortuna erzielte. Danach stärkte Anna Ellereit zwar mit zwei Paraden ihrer Mannschaft den Rücken, doch durch einfache Passfehler machte es sich die Fortuna selber zu schwer und den Kleenheimerinnen zu einfach. So stand es in der 10. Spielminute 6:2 für die Gastgeberinnen. Im weiteren Verlauf konnten die Kölnerinnen, dank einer guten Einzelaktion von Zydre Zimmermann und dem folgenden 7m, noch den Anschluss halten, doch Kleenheim blieb cool und erzielte durch einfache Kombinationen zwei Tore in Folge. Nach der ersten Auszeit von Fortunas Trainer Jannusch Frontzek antwortete die Fortuna mit deutlich mehr Druck. Julia Schumacher traf per 7m, Anna Ellereit parierte einen 7m, Andrea Bonk traf gleich zwei Mal und hielt die Kölnerinnen so mit 7:5 nach einer viertel Stunde im Spiel. Aber Kleenheim legte nach und machte es Fortuna mit einer aggressiven Deckung und schnellem Spiel nach vorne schwer, den Anschluss zu halten und nötiges Selbstbewusstsein zu tanken. Fünf Minuten vor Ende der ersten Hälfte stand es so 12:8 gegen die Fortuna Damen. Einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen, technische Fehler und Pfostenpech seitens Fortuna verhalfen Kleenheim, trotz erneuter Parade von Torhüterin Anna Ellereit, zum 14:9 Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel stand Foruna zunächst aggressiver in der Deckung, doch Kleenheims Franziska Ringleb traf dennoch zum 15:9. Aber Fortuna konterte und es folgte ein Schlagabtausch beider Mannschaften. Fortuna schaffte es, nicht zuletzt wegen einer guten Abwehr und einer Parade von Charlotta Quidde, die jetzt für Fortuna im Tor stand, eine 2min-Zeitstrafe ohne Gegentor zu überstehen und kämpfte weiter. Julia Schumacher und Anna Denkewitz verwandelten jeweils für die Fortuna, Charlotta Quidde parierte ein weiteres Mal und Fortuna kämpfte sich in der 39. Spielminute auf 17:12 heran.

 

„Starkes Trio“ – das bewiesen Fortunas Torhüter in den letzten Spielen

Die Kölnerinnen spielten nun auch flüssiger im Angriff, doch ausgerechnet jetzt schlichen sich wieder die altbekannten technischen Fehler ein und es fehlte das Glück beim Torabschluss. So wollte und konnte der Rückstand, der sich in der ersten Halbzeit aufgebaut hatte, nicht schrumpfen. Lotta Quidde parierte allerding zwei Tempogegenstöße und Zydre Zimmerman verwandelte einen weiteren 7m sicher zum 18:13 in der 41. Spielminute. Trainer Jannusch Frontzek ließ nun Kleenheims Nummer 15 Olivia Reeh manndecken, die zuvor schon achtmal erfolgreich war. Fortuna deckte im Verbund aber nicht konsequent genug und Kleenheim traf zum 20:14. Die Gastgeber machten zu einfache Tore und die Bälle der Fortuna wollten einfach nicht im gegnerischen Tor landen. So stand es in der 50. Minute 23:14. Zu allem Überfluss gab es nun auch noch eine Zeitstrafe gegen Trainer Frontzek und Ballbesitz für Kleenheim. Fortuna kämpfte und erzielte zwei Tore in Unterzahl, doch es half alle nichts, denn Kleenheim legte zum 25:16 nach. Fortuna warf nun alles in die Waagschale und versuchte mit einer dreifachen Manndeckung in Ballbesitz zu gelangen. Leider schwanden bei Fortuna auch die Kräfte in der Abwehr, um gegenzuhalten und Kleenheim traf sechs Minuten vor dem Ende zum 26:16. Nun drehte Fortunas Rückraumschützin Julia Schumacher noch einmal auf und erzielte in den letzten fünf Minuten fünf ihrer zehn Tore. Doch leider lief die Zeit gegen Fortuna und es ertönte der Schlusspfiff beim 30:21, sodass es unsere Damen trotz besserer zweiter Halbzeit nicht schafften, den Rückstand aus der ersten Halbzeit aufzuholen.

 

Wichtig für die nächsten Spiele: Zusammenhalt!

Nun heißt es Kopf hoch, Zähne zusammenbeißen und gemeinsam nach vorne schauen.

¡Viva Fortuna!

Für Fortuna spielten und trafen: Ellereit (bis 30.Min.), Quidde (ab 31.Min.), Bärthel (n.e.); Schumacher (10/4), Zimmermann (3/2), Bonk (3), Stüssel (2), Denkewitz (2), Wojtowicz (1),  Kossmann, Klinnert, Grimberg, Weise.

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