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1. Damen: Gut gekämpft aber nicht gepunktet

Auch im zweiten Auswärtsspiel, beim Mitaufsteiger HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, zeigten die Südstadtkanonen streckenweise eine sehr gute Mannschaftsleistung, mussten sich jedoch nach einem Fünf Tore-Rückstand wiederholt heran kämpfen, sodass am Ende die Punkte nach dem 20:25-Ergebnis leider in Wetzlar verblieben.

 

Text: Kerstin Jordens, Fotos: T. Schmidt

Die Südstadtkanonen starteten, nach dem Sieg gegen den TV Bassenheim am vergangenen Donnerstag, hochmotiviert in die Partie. Zunächst konnte sich keines der Teams absetzen (1:1, 3. Minute). Der HSG gelangen daraufhin vier Treffer, davon Zwei durch die starke Rechtsaußen, in Folge zum 5:1. Daraufhin kam Mareen Milse ins Spiel und erzielte, neben Zydre Zimmermann, einen der Anschlusstreffer zum 5:3. Daraufhin hagelte es gelbe Karten für die Innenverteidigung der Südstadtkanonen, die bis zu diesem Zeitpunkt nur einen Treffer aus dem Rückraum zugelassen hatten. Grund dafür war u.a. die engagiert zusammenarbeitende Abwehr der Fortuna, die den Gegner immer wieder unter Druck setzte und Fehler produzieren ließ, sodass sich die Südstadtkanonen bis 7:6 (15. Minute) wieder heran kämpfen konnten. Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen war daraufhin gezwungen, ihre erste Auszeit zu nehmen. Im anschließenden Spielverlauf konnte sich nach dem Treffer von Julia Schumacher zum 9:9 (20. Minute) keine der Mannschaften absetzen. Trotz einer Zeitstrafe für Stefanie Herschbach (23. Minute) und sich nun in der Abwehr auftuender Lücken, blieb es lange Zeit beim Unentschieden. Dies war vor allem der Torhüterin Anna Ellereit zu verdanken, die in der Zeit zwei 7-Meter-Versuche der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen parierte. Trainer Jannusch Frontzek reagierte auf die Unstimmigkeiten mit der ersten Auszeit. In den anschließenden Minuten bis zur Halbzeitpause verließen die Südstadtkanonen  sowohl im Angriff als auch in der Abwehr ihren bisher recht erfolgreichen spielerischen Pfad, so dass sich das Team aus Wetzlar durch teilweise einfache Tore bis zum Halbzeitstand von 15:10 absetzen konnte.

Kerstin Jordens

 

Kerstin Jordens machte wieder ein gutes Spiel in der Innenverteidigung.

In die zweite Hälfte starteten die Südstadtkanonen erneut hochmotiviert und erzielten durch Jasmin Weise den ersten Treffer nach der Halbzeitpause zum 15:11. Die nun das Tor hütende Anke Balmert konnte zudem einige Würfe aus dem Rückraum der HSG parieren. Trotzdem gelang es den Südstadtkanonen nicht, den Rückstand aufzuholen. Auf eine Zeitstrafe auf Seiten der Fortuna folgte eine für die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Auch in der Chancenverwertung der 7-Meter-Versuche zeigte sich auf beiden Seiten ein ähnliches Bild (Fortuna:  2/4, HSG: 3/6). Nach zwei Toren der Südstadtkanonen und einer 2min-Zeitstrafe für die HSG schienen beim Stand von 22:19 in der 55. Minute für das Team aus der Domstadt noch alles drin zu sein.

Mareen Milse

Mareen Milse stach mit ihrer Leistung hervor.

Auch nach der Zeitstrafe gegen Kerstin Jordens und dem anschließenden 7-Meter-Tor der HSG kämpfte das Team der Fortuna weiter. Julia Schumacher erzielte in der 56. Minute den letzten Treffer für die Südstadtkanonen zum 23:20. Zum Ende des Spiels schien die Kraft auf Seiten der Fortuna jedoch nicht mehr auszureichen, so dass die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen am Ende mit zwei Treffern in Folge den 25:20 Schlusstand markierte.

Trainer Jannusch Frontzek lobte nach dem Spiel trotz der Niederlage den Einsatz  seiner Mannschaft: „Wir haben es über lange Strecken geschafft das umzusetzen, was wir im Training vorbereitet haben.“

¡Viva Fortuna!

Für Fortuna spielten und trafen:

Anke Balmert, Anna Ellereit, Zydre Zimmermann (6/1 Tore), Julia Schumacher (5/1), Lina Klinnert (3), Mareen Milse (3), Jasmin Weise (3/1), Anna Kochs, Ines Sistig, Maria Grimberg, Stefanie Herschbach

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