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1. Damen: Da wurde es nochmal spannend

Die Südstadtkanonen begeisterten das Publikum in der Südhalle mit einer tollen Aufholjagd durch eine entfesselte Leistung in der zweiten Halle. Leider war diese nicht von Erfolg gekrönt und so mussten sich die Damen der Fortuna den Gästen der HSG Kleenheim mit 27:33 geschlagen geben.

Text: Anna Ellereit, Fotos: Thomas Schmidt

Das letzte Heimspiel in diesem Jahr stand bevor und dies nutze das Team von Jannusch Frontzek, um sich mit einer kleinen Adventsüberraschung in Form eines Korbs voller selbst gebackener Leckereien, unter anderem einem Schwung Schwarzwälderkischtorten, bei den treuen Fans für die Unterstützung zu bedanken.

Das Spiel begann ausgeglichen. Doch nach dem 2:2 (6.) durch Zydre Zimmermann gelang Kleenheim der Sprung auf 3:7 - weil Fortuna sich im Torabschluss schwer tat und die Deckung insgesamt zu passiv agierte. Das Teamtimeout nach zehn Minuten konnte die Kleenheimer Offensive nur kurzzeitig bremsen. Stefanie Herschbach übernahm nun das Ruder auf der Spielmacherposition und verkürzte nach schöner Kombination auf 4:8, doch die Gäste ließen keinen Deut nach und setzen sich stetig Tor um Tor von den Kölnerinnen ab. So wuchs der Vorsprung bis zur Halbzeitpause über 6:13 auf 9:17 an. Fortuna war in diesen ersten dreißig Minuten schicht abgemeldet.

 

Julia Schumacher setzt sich unter Bedrängnis durch.

Fortuna stellt im zweiten Durchgang vorne wie hinten deutlich um: Durch die direkte Manndeckung gegen ein bis zwei Spielerinnen nahmen die Gastgeberinnen endlich etwas Druck aus dem Angriffsspiel der HSG. Die Spielmacherposition nahm im Lauf der zweiten dreißig Minuten nun Andrea Bonk ein. Somit standen drei Linkshänderinnen auf dem Platz. Trainer Frontzek: "Angesichts des deutlichen Rückstands musste ich reagieren. Das war natürlich auch ein Risiko und hätte schief gehen können. Die Mädels haben es aber super gespielt und endlich haben wir mal kontinuierlich Druck aus dem Rückraum gemacht."

 

Andrea Bonk drehte in der zweiten Halbzeit auf.

Vor allem Julia Schumacher und Andrea Bonk drehten nun auf und demonstrieten ihre Wurfgewalt. Bonk traf fünfmal in zehn Minuten und Fortuna verkürzte so über 12:20 auf 18:22 durch Ines Sistig, die mittlerweile auf Linksaußen in der Partie war. Der Fortuna-Anhang - sicherlich gestärkt durch Plätzchen, Torte und Sekt, lief zur Hochform auf und die Halle bebte, als diie Südstadtkanonen sich weiter ranarbeiteten: Wieder war es Andrea Bonk, die zum 22:24 (48.) einnezte. Das Spiel schien wieder offen, ein Foul an der Linkshänderin im folgenden Angriff wurde nicht geahndet und der Anschlusstreffer somit verhindert.

Kleenheim zeigte sich sichtlich nervös, ließ aber ebenfalls nicht locker. So kam es zu einem äußerst unterhaltsamen und offenen Schlagabtausch. Julia Schumacher traf zum 25:27 (52.) und noch war alles drin. In der Schlussphase musste Fortuna leider der kräftezehrenden Aufholjagd Tribut zollen: Mehrere Pässe landeten im Seitenaus und Kleenheim nutze jeden Fehler und setze sich in Überzahl wieder auf 25:30 ab.

 

Zu Spielbeginn wurden Geschenke an die Fans verteilt.

Das Spiel endete letztlich mit 27:33 - eine Niederlage für die Fortuna, die angesichts des Spielverlaufs sicherllich einige Tore zu hoch ausfällt, schlussendlich aber aufgrund einer verbockten ersten Halbzeit in in Ordnung geht.

¡Viva Fortuna!

Für Fortuna spielten und trafen:

Anke Balmert, Anna Ellereit (beide Tor), Julia Schumacher (8 Tore), Andrea Bonk (6), Maria Grimberg (3), Jasmin Weise (3/2), Zydre Zimmermann (2/1), Ines Sistig (2), Stefanie Herschbach (2), Lina Klinnert (1), Mareen Milse, Melanie Kossmann, Anna Kochs, Kerstin Jordens

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