S.C. Fortuna Köln e.V.

Kapitän Hardenbicker ebnet mit Köpfchen den Weg

Von Stefan Kleefisch
Der Wiehler Jared Jörgens setzt sich hier gegen Fortunas Justin Janczak durch.

Früh legte die U 23 der Fortuna am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz an der Walter-Lück-Sportanlage den Grundstein für einen auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg. Bereits nach sieben Minuten lag die Mannschaft von Trainer Tilman Waegner beim FV Wiehl mit 2:0 vorne. Am Ende siegten die Kölner mit 4:1.

„Wir haben in den ersten 20 Minuten im Kollektiv tollen Tempofußball gezeigt. Zur Pause hätte die Partie entschieden sein müssen. Zum Glück haben wir nach dem völlig unnötigen Gegentreffer zum 1:2 sofort nachgelegt, dennoch war unsere Defensive erneut ohne Fehl und Tadel. Das Spiel hätte letztlich auch 8:3 für uns ausgehen können. Heute wird niemand sagen können, der Dreier war nicht verdient“, sagte Teammanager Stefan Kleefisch. 

Gegenüber dem 0:0 gegen Bad Honnef rückte Abdelkader Maouel für Jonathan Tandundu-Clausen in die erste Elf. Max Beckmann stand für den gesperrten Zicos Resvanis im Kasten der Südstädter. Nach drei Minuten köpfte Luca Hardenbicker eine Ecke von Maouel zum 0:1 ins Tor. Nur vier Minuten später legte Mohamed Loum den Ball nach rechts. Manuel Kabambi tankte sich am Flügel durch und bediente erneut Loum, der zum 0:2 vollstreckte. Nach 13 Minuten musste Masashi Nakaya das 3:0 machen, er scheiterte aber an Keeper David Jäckel. Danach schoss Maouel aus der Distanz knapp am langen Pfosten vorbei (17.). Wiehl gab in den ersten 45 Minuten keinen einzigen richtigen Torschuss auf das Gehäuse der Kölner ab.

So ging es zunächst weiter nach dem Wechsel. Maouel passte auf Nakaya, der erneut am gut reagierenden Jäckel nicht vorbeikam (48.). Zwei Minuten darauf spielte Loum im gegnerischen Strafraum auf Tim Becker, dessen Schuss in letzter Sekunde abgeblockt wurde (50.). Im Gegenzug schoss der Wiehler Jordi Scherbaum knapp am langen Pfosten vorbei (51.). Wiehl wurde nun druckvoller, war aber kaum zwingend. Ein Missverständnis zwischen Loum und Michael Gorbunow nutzte Torjäger Jan Peters zum überraschenden 1:2 (64.). Nur sechs Minuten später prüfte der eingewechselte Tolga Gercek Jäckel, den Nachschuss setzte Loum zum 1:3 in die Maschen. Neun Minuten vor dem Ende traf Peters nach einem feinen Solo nur den linken Innenpfosten.

In den letzten Minuten hätten die Kölner noch höher gewinnen können. Unter anderem vergab Joker Elyessa Kursunlu zweimal. In der 90. Minute drückte Nakaya eine Flanke des eingewechselten Ibis Renda zum 1:4 über die Linie. In der Nachspielzeit zeichnete sich auch Beckmann aus, der einen Schuss von Peters spektakulär aus dem Winkel fischte. „Wir haben einen breit aufgestellten Kader. Zwei der drei Joker, Ibis und Tolga, bereiten Tore vor. Elyessa hätte fast direkt getroffen. Heute waren wir eine kompakte Einheit auf dem Platz. Mit dieser sehr guten Einstellung, aber auch nur dann, haben wir noch viel Freude an dem Team“, sagte Kleefisch.  

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