Die U19 der Fortuna hat bei ihrer Premiere im DFB-Pokal der Junioren trotz einer engagierten Leistung den Einzug in die zweite Runde verpasst. Zum ersten Mal hatten sich die Südstädter für den bundesweiten Wettbewerb qualifiziert und lieferten dem SC Freiburg vor 170 Zuschauern auf dem Rasenplatz in Rondorf vor allem in der ersten Halbzeit einen offenen Schlagabtausch. Das deutliche 0:4-Endergebnis spiegelte den Spielverlauf dabei nicht vollständig wider.
Die Mannschaft von Trainer Timo Westendorf begegnete dem Nachwuchs des Bundesligisten über weite Strecken auf Augenhöhe und erspielte sich insbesondere im ersten Durchgang die besseren Torchancen. Trotz mehrerer aussichtsreicher Möglichkeiten blieb der verdiente Führungstreffer jedoch aus. Stattdessen gingen die Gäste mit einer knappen 1:0-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Freiburg auf 2:0 und nutzte anschließend die größer werdenden Räume konsequent aus. Mit zwei weiteren Treffern sorgten die Breisgauer schließlich für den 4:0-Endstand, der die starke Leistung der Fortuna insbesondere vor der Pause ein wenig schmälerte.
„Wir haben insbesondere in der ersten Hälfte dazu beigetragen, dass es ein gutes und unterhaltsames Spiel war. Leider ist es trotz guter Chancen nicht gelungen, ein Tor zu schießen. In den guten Aktionen hat die letzte Konsequenz gefehlt, da hätten wir ein Tor verdient. Wir hätten nicht mit einem 0:1 in die Pause gehen müssen. Nach dem 0:2 hat man gemerkt, dass ein wenig der Glaube an die Überraschung fehlte. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung“, sagte U19-Trainer Timo Westendorf.
Trotz des Ausscheidens bleibt die erstmalige Teilnahme am DFB-Pokal der Junioren ein Meilenstein für die Nachwuchsabteilung der Fortuna. Auf der gezeigten Leistung gegen einen der renommiertesten Nachwuchsstandorte Deutschlands lässt sich für die anstehende Bundesliga-Saison aufbauen.
Fortuna Köln U19: Ries, Graff (76. Toprakci), Martilotti, Yildiz (80. Moritz), Aydin, Iven (76. Osterode), Rous (60. Simon), Kujovic (46. Sahin), Ünal (60. Schneider), Meier-Wagner, Job.
Tore: 0:1 Mladen Mijajlovic (24.), 0:2 Stefanos Abubakari (50.), 0:3 Cedric Dreher (62.), 0:4 Darko Malisanovic (79.)