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Peter Bedkowski: „Ich möchte Kindern den Spaß am Fußball vermitteln“

Von Stefan Kleefisch

Seit dem 1. Juli verstärkt Peter Bedkowski die Fortuna. Der 37-Jährige übernimmt als Nachfolger von Rashid Ananie die Leitung der Fußballschule und trainiert künftig die U12. Im Interview spricht er über seine neuen Aufgaben, seine Philosophie in der Nachwuchsarbeit und die Ziele, die er sich bei der Fortuna gesetzt hat.

Peter, du bist seit dem 1. Juli bei der Fortuna. Welche Aufgaben übernimmst du?

„Zum einen bin ich Cheftrainer der U12. Zum anderen leite ich die Fußballschule. Darüber hinaus unterstütze ich gemeinsam mit weiteren Trainern den Grundlagenbereich auch auf konzeptioneller Ebene. Ich freue mich darauf zu sehen, was wir dort gemeinsam auf die Beine stellen können.“

Zuvor warst du bei Viktoria Köln und in der Jugendfußballschule tätig. Welche Erfahrungen bringst du mit?

„Bei Viktoria war ich sechs Jahre beschäftigt und zuletzt stellvertretender Leiter der Fußballschule. Außerdem war ich als Individual- und Talenttrainer im Aufbaubereich der U12 bis U15 tätig. Davor war ich vier Jahre in der Jugendfußballschule tätig. Dort habe ich unter anderem eine U17 trainiert und verschiedene Kurse geleitet. Nach Köln bin ich 2016 gekommen. Zuvor war ich bei Fortuna Düsseldorf und dem FC Büderich aktiv.“

Wie kam der Kontakt zur Fortuna zustande?

„In erster Linie über Timo Westendorf. Außerdem kannte ich bereits einige Trainer aus dem Verein, darunter Rashid Ananie und Anton Matlik.“

Welche Trainerlizenz besitzt du aktuell?

„Ich verfüge derzeit über die B+-Lizenz. Als Nächstes möchte ich die A- beziehungsweise A+-Lizenz absolvieren.“

Kannst du dir langfristig auch eine Tätigkeit im Herrenbereich vorstellen?

„Nein, ich arbeite sehr gerne mit Kindern. Ich sehe es als meine Aufgabe und Herausforderung an, junge Spieler bestmöglich auszubilden. In diesem Bereich fühle ich mich sehr wohl und möchte den Kindern den richtigen Weg aufzeigen.“

Wie sieht deine Herangehensweise in der Arbeit mit den Kindern aus? Worauf legst du besonderen Wert?

„Für mich steht für die individuelle und altersgerechte Ausbildung im Mittelpunkt. Entscheidend ist, jeden einzelnen Spieler weiterzuentwickeln und zu verbessern. Gleichzeitig soll jeder seine individuellen Stärken in die Mannschaft einbringen. Disziplin und der Wille, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, sind für mich die Grundpfeiler einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit. In der Fußballschule und bei den Camps steht dagegen der Spaß im Vordergrund. Wir möchten den Kindern die Freude an diesem wunderbaren Sport vermitteln. Sie sollen großartige Tage erleben und gleichzeitig fußballerisch etwas mitnehmen.“

Was macht die Fortuna für dich besonders?

„Die Fortuna ist aufgrund ihrer Geschichte ein großer Traditionsverein, das spürt man vom ersten Tag an. Hier ist immer viel Betrieb, ständig sind zahlreiche Kinder auf den Plätzen und es ist immer etwas los. Bei dieser Größe ist die Organisation nicht immer ganz einfach. Gleichzeitig gibt es viele engagierte Menschen, die mit anpacken und den Verein weiter voranbringen wollen. Durch den Aufstieg in die 3. Liga herrscht zusätzlich eine positive Stimmung. Jeder möchte seinen Teil zum gemeinsamen Erfolg beitragen.“