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Skorzenski muss Traineramt bei der U23 niederlegen

Von Stefan Kleefisch
Micha Skorzenski (l.) und LZ-Leiter Timo Westendorf bei der Vertragsunterschrift im letzten Sommer.

Das neue Jahr startet mit einer Hiobsbotschaft: Micha Skorzenski ist nicht mehr der Trainer der U23 der Fortuna. Seit Monaten leidet der 39-Jährige an den Folgen von Long Covid.

Nach seinem krankheitsbedingten zwischenzeitlichen Ausfall hatte LZ-Leiter Timo Westendorf Ende letzten Jahres kommissarisch die Mannschaft in der Mittelrheinliga übernommen. Anfang Februar wollte Skorzenski wieder voller Tatendrang in das Geschehen bei den Kölner Südstädtern eingreifen. Doch nun musste er schweren Herzens erkennen, dass sich seine gesundheitliche Situation nicht gebessert hat. Und er sich derzeit absolut nicht in der Lage sieht, ein Oberliga-Team umfänglich zu betreuen.

„Wir drücken Micha alle die Daumen, dass er bald wieder vollständig genesen sein wird. Die Gesundheit steht über allem. Fußball ist da Nebensache. Wir haben alle sehr vertrauensvoll und eng mit Micha zusammen gearbeitet. Wir möchten uns für seinen großen Einsatz rund um die U23 bedanken. Das Team erlebt leider ein komplettes Seuchenjahr, Corona-Fälle, langwierige Verletzungen von Stammspielern und nun muss leider auch der Trainer ungeplant aufhören. Ich denke aber, dass uns das noch enger zusammenschweißen wird. Und in der Rückrunde werden wir vor allem auch für Micha immer zu hundert Prozent Vollgas geben“, sagt Timo Westendorf, der nun Gespräche mit möglichen Nachfolgern führen wird. „Wir machen uns da aber jetzt gar keinen Stress. Wir haben keine Deadline. Fortuna ist eine gute Adresse und der neue Trainer findet eine völlig intakte, charakterlich einwandfreie Mannschaft vor.“  

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