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Joker Ljuta sticht zweimal

Von Stefan Kleefisch

Die zweite Mannschaft der Fortuna ist in der Kreisliga B 3 auch im vierten Spiel in Serie ungeschlagen geblieben. Durch das 3:1 am heutigen Sonntag beim TuS Rheindorf holte die Mannschaft von Trainer Günter Hutwelker aus den letzten vier Partien zehn Punkte.

Zwar blieb die Fortuna trotz des Erfolges weiter auf Rang elf, aber der Vorsprung auf die einen Platz schlechter platzierten Rheindorfer beträgt nun bereits sieben Punkte. Zur Abstiegszone sind es mittlerweile acht Punkte Abstand. Hinzu kommt ein deutlich besseres Torverhältnis als die Mannschaften im Tabellenkeller. In der Rückrundentabelle ist Fortuna II sogar Vierter. Zudem wurden in sieben Spielen stolze 22 Tore erzielt.

„Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir mussten bis zum Schluss gegen einen keineswegs starken Gegner um den Erfolg zittern. Fußballerisch war das heute sicher wieder keine Offenbarung. Aber in der Hinrunde haben wir gegen solche Gegner nicht gewonnen. Das macht derzeit den Unterschied aus“, sagte Trainer Günter Hutwelker.

Fortuna zeigte in Halbzeit eins eine erschreckend schwache Leistung. Wenn denn überhaupt mal ein Schuss den Weg in Richtung Rheindorfer Gehäuse fand, stand der gute Keeper des TuS, Adrian Kielt, im Weg. Rheindorf hingegen kam das erste Mal gefährlich vors Kölner Gehäuse und der Ball landete zum 1:0 im Netz (11.). Trainer Hutwelker reagierte bereits nach 20 Minuten und brachte für Stephan Wölpper mit Osman Ljuta einen neuen Stürmer. Dies sollte sich später noch bezahlt machen.

Ljuta, der bereits in der Vorwoche gegen den SV Botan als Joker in der Schlussminute mit seinem Tor das 3:3 gerettet hatte, stach auch auf dem Ascheplatz an der Deichtorstraße wieder zweimal. Innerhalb von drei Minuten drehte er kurz nach der Pause die Partie. Zunächst umkurvte er nach Zuspiel von Marco Ptak den heraus eilenden Rheindorfer Torwart und schob den Ball zum 1:1 ins Netz (51.). Dann spitzelte er den Ball nach einem Abschlag von Timo Winterscheidt und einer Verlängerung von Gioacchino Vella erneut am Torwart vorbei über die Torlinie (53.).

Fortuna bekam trotz der Führung dennoch keine Sicherheit ins fahrige Spiel. Und auch die Abwehr stand trotz des starken Innenverteidigers Thomas Ecker zu selten sattelfest. Eine Viertelstunde vor Schluss bewahrte Keeper Timo Winterscheidt die Gäste mit einer gelungenen Parade vor dem 2:2. Fast alle Beteiligten hatten den Ball schon auf dem Weg ins Tor gesehen. In der Schlussminute eilte dann Marco Ptak gegen weit aufgerückte Rheindorfer auf und davon und traf zum 3:1-Endstand.

Fortuna: Winterscheidt, Bender, Ecker, Stutzenstein, Vizzini (45. Wilczek), Rietzel, Wilbertz, Vella (74. Westendorf), Vogel, Ptak, Wölpper (20. Ljuta).

Tore: 1:0 (11.), 1:1 Ljuta (51.), 1:2 Ljuta (53.), 1:3 Ptak (90

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