von Geschaeftsstelle
Die Planungen für die kommende Saison laufen allerorten. So auch beim B-Kreisligisten S.C. Fortuna Köln II, der letzte Woche Stefan Puczynski vom Bezirksligisten SC Rondorf als neuen Trainer offiziell vorstellte.
„Uns erreichen derzeit regelmäßig Anfragen für ein Probetraining. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Ganze zu bündeln und ein Sichtungstraining in der kommenden Woche zu veranstalten, damit wir aber auch interessierte Spieler möglichst zeitnah Planungssicherheit bekommen“, betonte Teammanager Stefan Kleefisch.
Das Sichtungstraining findet am Mittwoch, den 23. Mai (19.30 Uhr), auf dem Kunstrasenplatz am Südstadion statt. Interessierte Spieler können sich nach wie vor per Mail beim Teammanager anmelden unter: stefankleefisch@aol.com.
von Stefan Kleefisch
Damit war nicht zur rechnen. Vor der Partie sprach noch alles für die Gäste. Für Humboldt-Gremberg ging es ums nackte Überleben. Fortuna II hatte sich bereits vor dem Abstieg gerettet. Dennoch gewann die Mannschaft von Günter Hutwelker zu Hause auf dem Kunstrasen mit 4:1 und blieb auch im achten Spiel in Serie ungeschlagen. Lohn für den Erfolg war zudem das Erreichen des neunten Tabellenplatzes. So gut waren die Südstädter fast die ganze Saison noch nicht platziert. Lediglich nach dem ersten Spieltag waren sie einmal Achter. Danach nie besser als Elfter.
Nach der Bekanntgabe des Trainerwechsels unter der Woche _ Stefan Puczynski löst zur kommenden Saison Günter Hutwelker ab _ schien die Luft raus. Bei Fortuna fehlten unter anderem mit Thomas Borsch, Steve Vogel, Andreas Wilczek und Thomas Ecker wichtige Stützen der letzten Wochen. Zudem vertrat Willy Kühne, der im Laufe des Spiels kaum geprüft wurde, den etatmäßigen Torwart Timo Winterscheidt. Dafür nutzten aber die zuletzt wenig berücksichtigten Marcel Rey und Kevin Holst ihre Bewährungschance.
Kevin Holst überzeugte neben Tim Stutzenstein trotz blutender Lippe und Nase, die er sich in der ersten Hälfte im Zweikampf zuzog, als Innenverteidiger und Stürmer Marcel Rey war mit seinen Treffern zum 1:0 und 2:0 der Wegbereiter des Erfolges. „Ich freue mich, dass die Mannschaft die Saison weiter ehrgeizig zu Ende spielt. Der Trainerwechsel hat natürlich für Unruhe gesorgt, aber wir wollen alle das Ganze hier vernünftig bis zum Schluss im Sinne der Fortuna durchziehen“,  sagte Trainer Günter Hutwelker, der mit seinem Team in der Rückrunde auf Platz vier rangiert. „Ich hatte gedacht, die Gremberger brennen, die geben hier Vollgas, das war schon enttäuschend, was unser Gegner gezeigt hat. Aber bei denen war wohl trotz allem nicht mehr drin“, sagte Fortunas Kapitän Jörg Bender.
Gremberg fiel in Halbzeit eins vor allem durch ein paar unnötige Fouls auf, erst nach der Pause besannen die Gäste sich mehr aufs Fußball spielen. Sie waren aber über die gesamten 90 Minuten eher harmlos in ihren Offensivbemühungen. Nach 25 Minuten prüfte Marcel Rey per Freistoß mit einem satten Linksschuss Grembergs Keeper Denis Tschöke. Kurz vor der Pause dann das 1:0 für Fortuna. Einen Zuckerpass von Marco Ptak verwertete der bullige Stürmer Rey.
Um gleich nach dem Wechsel nochmal zuzuschlagen. Nach feiner Vorarbeit von Marco Ptak und einer schönen Hereingabe von Osman Ljuta stand Rey erneut goldrichtig _ 2:0. Nach einem Fehler des Grembergers Rene Wolf war die Partie endgültig entschieden. Claudio Vizzini spitzelte dem Abwehrspieler den Ball vom Fuß, hatte danach freie Bahn Richtung Tor, umspielte Tschöke und schob aus kurzer Entfernung die Kugel über die Torlinie zum 3:0 (60.).
Die Mannschaft von Willy Hergenröther bewies aber Moral. Burak Karagöl nutzte eine Unstimmigkeit im Abwehrverbund der Fortuna nur vier Minuten später aus zehn Metern zum 1:3. Die Gastgeber gerieten nun für eine knappe Viertelstunde ins Schwimmen. Doch der eingewechselte Stephan Wölpper erzielte gleich mit seinem ersten Schuss aufs Tor das 4:1. Es war der 15. Saisontreffer von Fortunas Top-Torjäger. Bereits im Hinspiel hatte Wölpper nach seiner Hereinnahme beim 4:2 in Gremberg ein Doppelpack erzielt. Gremberg steht nun wieder auf einem Abstiegsplatz und ist punktgleich mit Auweiler-Esch II und dem SV Botan. Aus diesem Trio wird sich letztendlich wohl nur noch eine Mannschaft vor dem Sturz in die Kreisliga C retten können.
Fortuna: Kühne, Bender, Stutzenstein, Holst, Vizzini, Rietzel, Vella (76. Westendorf), Wilbertz, Ptak, Rey (74. Wölpper), Ljuta.
Gremberg-Humboldt: Tschöke, Atci, Wolf, Turan, Titz (31. T. Jung), M. Jung, Hamm, Klapps, Karagöl, Yaseri-Gilvaci (63. Acar), Jünger.
Tore: 1:0 Rey (45.), 2:0 Rey (47.), 3:0 Vizzini (60.), 3:1 Karagöl (64.), 4:1 Wölpper (78.).
von Stefan Kleefisch
Stefan Puczynski löst zur neuen Saison Günter Hutwelker als Trainer der zweiten Mannschaft der Fortuna ab. Derzeit coacht der 35-Jährige noch den Bezirksligisten SC Rondorf. Mit den Rondorfern stieg der gelernte Betriebswirt in den beiden Spielzeiten zuvor zweimal hintereinander auf. Als Aufsteiger belegt der SCR in der Staffel 1 derzeit einen beachtlichen siebten Platz.
„Ich möchte mich im Namen des Vereins bei Günter Hutwelker für die eineinhalb Jahre herzlich bedanken. Unsere Ziele haben wir in dieser Zeit leider nicht erreicht, aber er ist und bleibt im Herzen immer ein Fortune“, betonte der 2. Vorsitzende Hanns-Jörg Westendorf.
Stefan Puczynski durchlief in der Jugend die Talentschmiede des TuS Höhenhaus, der Verein spielte damals noch in der höchsten Jugendliga. Bei den Senioren war „Putch“ unter anderem für die Verbandsligisten Winfriedia Mülheim, TuS Höhenhaus und den Landesligisten Borussia Kalk aktiv. Vor seinen zuletzt sehr erfolgreichen drei Jahren in Rondorf sammelte der neue Fortuna-Trainer Erfahrung als Co-Trainer bei Deutz 05 und als Assistent von Raimunt Zieler in der A-Junioren-Bundesliga beim VfL Leverkusen. Stefan Puczynski besitzt eine C-Lizenz mit Qualifikation für die B-Lizenz.
„Die Fortuna ist die Nummer zwei in Köln, ein großer Verein. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, ich freue mich auf die neue Aufgabe. Wir haben zusammen einiges vor“, versicherte Trainer Stefan Puczynski.
„Unsere zweite Mannschaft hat sich in den letzten beiden Jahren charakterlich sehr gut entwickelt. Die Außendarstellung war und ist vorbildlich. Diese Saison gab es beispielsweise noch keine einzige Rote Karte. Dennoch müssen wir ehrlich sein und sagen, die sportliche Entwicklung ist deutlich hinter unseren Erwartungen zurück geblieben. Aus den Fehlern haben wir, denke ich, gelernt. Das Konzept war zu sehr auf Einzelspieler und zu wenig auf Langfristigkeit angelegt. Gerade auch im taktischen Bereich haben wir Nachholbedarf. Mit unserem neuen Trainer, der hinter den Kulissen bereits sehr intensiv und ehrgeizig an die Sache ran geht und aus aktuellen Spielern und Neuzugängen einen schlagkräftigen Kader zusammenstellt, verfolgen wir ein Konzept, das unsere zweite Mannschaft nach Möglichkeit innerhalb von drei Jahren in die Bezirksliga führen soll. Damit soll endlich die große Lücke, die derzeit zwischen Nachwuchs und Senioren-Unterbau klafft, verkleinert werden“, unterstrich Hanns-Jörg Westendorf.
Als Assistent bringt Puczynski den Schotten Robert Moran vom SC Rondorf mit. Der 30-Jahre alte Innenverteidiger soll ihn bei der Trainingsarbeit unterstützen, er wird aber auch in der zweiten Mannschaft spielen.
von Geschaeftsstelle
Während Fortuna Köln II sich mit dem 2:1-Erfolg zu Hause gegen Auweiler-Esch II am Sonntag endgültig aus dem Abstiegskampf der Kreisliga B 3 verabschiedet hat, müssen sich die Gäste als Drittletzter weiter große Sorgen um den Klassenerhalt machen. Fortuna hat jetzt bei noch fünf ausstehenden Spielen und 15 zu vergebenden Punkten 13 Zähler Vorsprung vor Auweiler-Esch II plus ein um 27 Treffer besseres Torverhältnis. Da brennt für die Mannschaft von Trainer Günter Hutwelker nichts mehr an. Nach dem Dreier sind die Südstädter zudem seit sieben Spielen in Folge ohne Niederlage und in der Rückrunde bislang guter Vierter im Tableau.
„Die Mannschaft hat nach eher holprigem Start in die Rückrunde Charakter bewiesen und ihr vorhandenes Potential in den letzten Wochen immer wieder abgerufen. Zwar haben wir heute bei weitem nicht so stark wie zuletzt beim 1:1 in Rheindorf gespielt, aber wir spielen uns seit Wochen in jeder Partie hundertprozentige Chancen beinahe im Minutentakt heraus. Hätten wir die genutzt, wäre Auweiler schon zur Pause besiegt gewesen. Wir haben nun endgültig Planungssicherheit für die nächste Saison. Hinter den Kulissen haben wir aber auch schon fleißig Vorarbeit geleistet“, sagte Teammanager Stefan Kleefisch.
Bereits nach 20 Sekunden lag Fortuna in Führung. Vom Anpfiff weg schickte Fortuna-Kapitän Steve Vogel Andreas Wilczek auf die Reise. Der flinke Außenspieler der Kölner umkurvte Auweilers Torwart Nicolas van Pee und es stand 1:0. Die Gäste geschockt, Fortuna weiter am Drücker. Nach acht Minuten scheiterte Stürmer Fabrizio Pittelli freistehend an van Pee. Nach 23 Minuten schoss Claudio Vizzini nach Zuspiel von Marco Ptak knapp am Tor vorbei. Zehn Minuten später wurde Marco Ptak einschussbereit in letzter Sekunde von einem Auweiler-Spieler gestört. In Minute 39 und 40 scheiterten Oliver Wilbertz und Steve Vogel nacheinander mit Kopfbällen an van Pee. Kurz vor der Pause hatte erneut Oliver Wilbertz die Gelegenheit zum 2:0. Von Auweiler war im ersten Abschnitt nichts zu sehen.
Zwei Minuten nach Wiederanpfiff gaben die Gäste durch einen Fernschuss von Daniel Horochowik ein erstes Lebenszeichen von sich. Nach 61 Minuten vergab der eingewechselte Osman Ljuta erneut eine Hundertprozentige für Fortuna, im Gegenzug vereitelte Oliver Wilbertz mit einer Grätsche das fast sichere 1:1 für Auweiler. Die Gastgeber wären beinahe für ihren fahrlässigen Umgang mit den zahlreichen Chancen bestraft worden. Nach 64 Minuten machte Auweilers Max Piotrowski mit einem schönen Schuss auf sich aufmerksam. Zwei Minuten später verwandelte Oliver Wilbertz eine genau getimte Flanke von Steve Vogel volley zum 2:0. Es war der fünfte Saisontreffer für den Routinier.
Drei Minuten später holte Fortunas Torwart Timo Winterscheidt einen Freistoß des eingewechselten Benjamin Feick aus dem Winkel. Als dann 17 Minuten vor Schluss Schiedsrichter Philipp Bergemann eine klare Abseitsstellung übersah, kam Auweiler-Esch durch Max Piotrowski zum Anschlusstreffer. Nun musste Fortuna bis zum Abpfiff um den Sieg zittern. Allerdings hätten auch nach dem 2:1 Marco Ptak, Claudio Vizzini und Steve Vogel den Sieg durchaus noch deutlicher gestalten können.
Überschattet wurde das Spiel von einer schweren Verletzung. Die Partie musste fünf Minuten unterbrochen werden. Auweilers Tobias Abel wurde mit Verdacht auf Wadenbeinbruch ins Krankenhaus gefahren.
Fortuna: Winterscheidt, Bender, Stutzenstein, Ecker, Vizzini, Wilczek, Wilbertz, Vella (85. Holst), Vogel, Ptak (75. Rey), Pittelli (45. Ljuta).
Auweiler-Esch II: van Pee, Schneemann, Nöthgen (10. Lühn), Abel (55. Feick), Tappert, Morina, Hecht, Siwek, Horochowik (60. Kreienbrink), Piotrowski, Brück.
Tore: 1:0 Wilczek (1.), 2:0 Wilbertz (66.), 2:1 Piotrowski (73.).
von Stefan Kleefisch
Die zweite Mannschaft der Fortuna II bleibt auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Die Mannschaft von Günter Hutwelker trennte sich von Westhoven-Ensen zu Hause 3:3. Bei konsequenter Chancenauswertung hätten die Südstädter das kuriose Spiel allerdings 10:6 gewinnen müssen. Den Gästen merkte man in einigen Phasen an, dass die Luft für sie raus ist im Aufstiegsrennen. Fortuna II hingegen muss sich sieben Spieltage vor Schluss bei neun Punkten Vorsprung und einem sehr guten Torverhältnis kaum noch Sorgen um den Klassenerhalt machen.
„Wir kriegen seit Wochen einfach zu viele Gegentore. Wir haben zwar heute auch wieder drei Tore geschossen, aber es hätten eigentlich zehn sein müssen. Ich bin an der Seitenlinie fast verzweifelt. Was wir heute vergeben haben, das geht auf keine Kuhhaut. Wenn es ganz dumm läuft, verlierst du so ein Spiel am Ende sogar noch“, sagte Fortuna-Trainer Günter Hutwelker.
Fortuna kam gut ins Spiel, beherrschte Gegner und Raum. Nach einer Ecke von Steve Vogel köpfte Oliver Wilbertz das 1:0 (19.). Acht Minuten später nutzte Kapitän Vogel einen Fehler von Westhovens Keeper Dario Schweitzer zum 2:0. Die Gäste kamen aber vor der Pause noch zum Anschlusstreffer. Ein angebliches Foul von Osman Ljuta im Strafraum ahndete Schiedsrichter Detlef Erberich. Männi Hoffmann verwandelte vom Punkt aus sicher zum 1:2 (30.). Der Goalgetter von Westhoven-Ensen war allerdings über den gesamten Spielverlauf hinweg beim stark spielenden Innenverteidiger Tim Stutzenstein bestens aufgehoben, kam kaum zur Entfaltung.
Fortuna ließ nach dem 1:2 etwas die Köpfe hängen, Westhoven wurde nun aggressiver. Folgerichtig fiel das 2:2 sechs Minuten nach dem Wechsel durch Marcel Kaaf. Danach boten sich insbesondere Osman Ljuta und Thomas Borsch mutterseelenallein gleich mehrere hundertprozentige Chancen. Immer wieder schossen sie aus kurzer Entfernung den Torwart der Gäste an. Wenngleich auch Westhoven weitere Tore hätte erzielen können. Die Mannschaft von Helmut Thiele traf in Halbzeit eins einmal die Latte und im zweiten Spielabschnitt einmal den Pfosten.
Andreas Wilczek nutzte dann endlich mal eine der zahlreichen Möglichkeiten zum 3:2 (71.) für Fortuna. Doch beinahe postwendend köpfte der eingewechselte Christian Wexeler das 3:3 (76.). Fünf Minuten vor Schluss gab es dann doch noch für die Gastgeber die große Chance zum Sieg. Nach einem Foul an Osman Ljuta gab es Strafstoß. Steve Vogel ansonsten ein extrem sicherer Schütze vergab. Westhovens Schlussmann Dario Schweitzer parierte den Schuss mit ausgestrecktem Bein.
„Ich schieße den Ball sonst anders. Das war wohl diesmal die falsche Entscheidung. Jetzt kann ich drei Nächte lang nicht schlafen“, war der Fortuna-Kapitän hernach untröstlich. Dabei hätte er sich gar nicht grämen müssen, hätten die Stürmer wenigstens einmal mehr das Tor getroffen…
Fortuna: Winterscheidt, Bender, Ecker, Stutzenstein, Vizzini, Wilczek, Vella (75. Rey), Wilbertz, Vogel, Ljuta, Wölpper (55. Borsch).
Tore: 1:0 Wilbertz (19.), 2:0 Vogel (27.), 2:1 Hoffmann (30./Elfmeter), 2:2 Kaaf (51.), 3:2 Wilczek (71.), 3:3 Wexeler (76.).
Bes. Vorkommnisse: Vogel (Fortuna) verschießt Elfmeter (85.).
von Stefan Kleefisch
Die zweite Mannschaft der Fortuna ist in der Kreisliga B 3 auch im vierten Spiel in Serie ungeschlagen geblieben. Durch das 3:1 am heutigen Sonntag beim TuS Rheindorf holte die Mannschaft von Trainer Günter Hutwelker aus den letzten vier Partien zehn Punkte.
Zwar blieb die Fortuna trotz des Erfolges weiter auf Rang elf, aber der Vorsprung auf die einen Platz schlechter platzierten Rheindorfer beträgt nun bereits sieben Punkte. Zur Abstiegszone sind es mittlerweile acht Punkte Abstand. Hinzu kommt ein deutlich besseres Torverhältnis als die Mannschaften im Tabellenkeller. In der Rückrundentabelle ist Fortuna II sogar Vierter. Zudem wurden in sieben Spielen stolze 22 Tore erzielt.
„Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir mussten bis zum Schluss gegen einen keineswegs starken Gegner um den Erfolg zittern. Fußballerisch war das heute sicher wieder keine Offenbarung. Aber in der Hinrunde haben wir gegen solche Gegner nicht gewonnen. Das macht derzeit den Unterschied aus“, sagte Trainer Günter Hutwelker.
Fortuna zeigte in Halbzeit eins eine erschreckend schwache Leistung. Wenn denn überhaupt mal ein Schuss den Weg in Richtung Rheindorfer Gehäuse fand, stand der gute Keeper des TuS, Adrian Kielt, im Weg. Rheindorf hingegen kam das erste Mal gefährlich vors Kölner Gehäuse und der Ball landete zum 1:0 im Netz (11.). Trainer Hutwelker reagierte bereits nach 20 Minuten und brachte für Stephan Wölpper mit Osman Ljuta einen neuen Stürmer. Dies sollte sich später noch bezahlt machen.
Ljuta, der bereits in der Vorwoche gegen den SV Botan als Joker in der Schlussminute mit seinem Tor das 3:3 gerettet hatte, stach auch auf dem Ascheplatz an der Deichtorstraße wieder zweimal. Innerhalb von drei Minuten drehte er kurz nach der Pause die Partie. Zunächst umkurvte er nach Zuspiel von Marco Ptak den heraus eilenden Rheindorfer Torwart und schob den Ball zum 1:1 ins Netz (51.). Dann spitzelte er den Ball nach einem Abschlag von Timo Winterscheidt und einer Verlängerung von Gioacchino Vella erneut am Torwart vorbei über die Torlinie (53.).
Fortuna bekam trotz der Führung dennoch keine Sicherheit ins fahrige Spiel. Und auch die Abwehr stand trotz des starken Innenverteidigers Thomas Ecker zu selten sattelfest. Eine Viertelstunde vor Schluss bewahrte Keeper Timo Winterscheidt die Gäste mit einer gelungenen Parade vor dem 2:2. Fast alle Beteiligten hatten den Ball schon auf dem Weg ins Tor gesehen. In der Schlussminute eilte dann Marco Ptak gegen weit aufgerückte Rheindorfer auf und davon und traf zum 3:1-Endstand.
Fortuna: Winterscheidt, Bender, Ecker, Stutzenstein, Vizzini (45. Wilczek), Rietzel, Wilbertz, Vella (74. Westendorf), Vogel, Ptak, Wölpper (20. Ljuta).
Tore: 1:0 (11.), 1:1 Ljuta (51.), 1:2 Ljuta (53.), 1:3 Ptak (90
von Stefan Kleefisch
Am Ende war keiner der Beteiligten richtig glücklich über das 3:3-Remis. Während die zweite Mannschaft der Fortuna mit einem fulminanten Schlussakkord wenigstens noch einen Punkt rettete, haderten die Gäste des SV Botan mit dem Schicksal, das ihnen in den letzten Minuten wiederfahren war. Dank des Unentschieden konnte die Fortuna ihren kleinen Vorsprung auf die Abstiegszone verteidigen, während Botan weiter tief im Sumpf stecken bleibt.
„Das war ein Rückfall in schlimme Zeiten. Wir haben sehr schlecht Fußball gespielt gegen einen keineswegs starken Gegner. Wir hatten fast nie einen systematischen Spielaufbau. Der Gegner hatte keine einzige Chance aus dem Spiel heraus, wir kriegen alle drei Gegentore nach Freistößen. Schade, dass der Schiedsrichter ein klares Tor von Steve Vogel wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt hat. Aber an ihm lag es wirklich letztendlich nicht. Leider hatte unser Torwart heute ausnahmsweise einmal einen rabenschwarzen Tag erwischt. Deshalb können wir sehr froh sein, dass es am Ende noch zum Punkt gereicht hat“, sagte ein enttäuschter Trainer Günter Hutwelker.
Die Fortuna trat nach zwei Siegen in Serie auf dem Kunstrasen zu Hause mit nur einer Veränderung in der Startelf an. Für Marcel Rey rückte Andre Mönch auf die Sechser-Position. Gleich zu Beginn hatte Steve Vogel eine hundertprozentige Chance. Doch Fortunas Kapitän scheiterte am Gäste-Keeper Tahir Güneysu. Einen verunglückten Abwurf von Botans Torhüter nutzte dann Marco Ptak zur Führung. Fortunas Mittelfeldspieler nahm den Ball volley aus der Luft und schoss ihn ins Netz 1:0 (21.). Doch die Freude darüber währte nicht lange. Botans Kapitän Ismayil Gündüz traf nur fünf Minuten später per Freistoß zum 1:1. Der Ball war zwar sehr platziert geschossen, landete aber in der Torwartecke.
Nach dem Wechsel verflachte die Partie weiter. Zehn Minuten nach dem Wechsel hätte Fortunas Außenverteidiger Claudio Vizzini nach einem bösen Foul von hinten die Rote Karte sehen müssen. Doch der Unparteiische beließ es bei einer Gelben Karte. 20 Minuten vor dem Ende traf dann erneut Ismayil Gündüz. Sein Freistoß aus 35 Metern flog über den verdutzten Fortuna-Torwart Timo Winterscheidt hinweg ins Netz. Ein Tor, das so nie fallen darf. Und nur sechs Minuten später schien Botan endgültig auf der Siegerstraße. Einen Freistoß aus dem Halbfeld heraus drückte Levent Dogan am langen Pfosten zum 1:3 über die Linie.
Fortunas Trainer Günter Hutwelker spielte in der Schlussphase mit drei Stürmern, setzte alles auf eine Karte. Und beide Joker stachen gegen den sehr unsicher wirkenden Schlussmann von Botan. Zwei Minuten vor dem Ende traf Fabrizio Pittelli mit einem satten, halbhohen Schuss von der Strafraumgrenze aus zum 2:3. Und in der 90. Minute zog Osman Ljuta aus 16 Metern flach ab _ 3:3. Ein Tor, das für Fortuna Gold wert war.
Fortuna: Winterscheidt, Bender, Ecker, Stutzenstein, Vizzini (58. Westendorf), Rietzel, Mönch (72. Pittelli), Wilbertz, Ptak, Vogel, Wölpper (55. Ljuta).
Tore: 1:0 Ptak (21.), 1:1 (26.), 1:2 (70.), 1:3 (76.), 2:3 Pittelli (88.), 3:3 Ljuta (90.).
Gelb-Rote Karte: Bender (Fortuna/90+1).
von Stefan Kleefisch
Fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und Tabellenplatz elf. Dank zweier Erfolge in Serie hat sich die zweite Mannschaft der Fortuna in der Kreisliga B 3 ein wenig Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Und gegen den SV Botan bietet sich der Elf von Trainer Günter Hutwelker am Ostermontag zu Hause (13 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz am Südstadion die nächste gute Gelegenheit sich weiter vom unteren Ende der Tabelle abzusetzen. Schließlich belegen die Gäste derzeit ausgerechnet den zum Abstieg verdammenden 14. Rang im Tableau.
Gelingt Fortuna II also der nächste Streich? Die Vorzeichen stehen gut. In beiden Heimspielen in der Hinrunde wurden die Gegner deutlich deklassiert (Borussia Kalk 5:0, SC Hitdorf 4:1). Zudem hat der Coach endlich die freie Wahl beim Personal. Standen in den bisherigen fünf Spielen nach der Winterpause maximal drei Ersatzspieler auf dem Spielberichtsbogen, werden es am Ostermontag sieben Spieler sein, die eingewechselt werden können. Andreas Wilczek, Kevin Holst und Gioacchino Vella kehren in den Kader zurück. Neuzugang Osman Ljuta ist mittlerweile auch spielberechtigt. Lediglich Ersatztorwart Willy Kühne ist im Vergleich zur Vorwoche privat verhindert. Thomas Borsch, Gunnar Nacke, Benjamin Klein und Mohamadou Mar fehlen weiterhin.
„Das gibt mir natürlich sehr viele Variationsmöglichkeiten bei der Aufstellung. Aber besser so als anders herum. Zwar haben wir die letzten beiden Heimspiele klar gewonnen, aber gegen Hitdorf hätten wir auch verlieren können, wären wir da in der ersten halben Stunde in Rückstand geraten. Botan wird uns nichts schenken, die werden verbissen kämpfen. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Wir sind noch lange nicht aus dem Gröbsten raus“, unterstreicht Günter Hutwelker.
Nach dem 4:1 der Fortuna am vergangenen Sonntag bei Schlusslicht Germania Mülheim dürfte der erste Absteiger feststehen. Der Vorletzte Auweiler-Esch II hingegen hat ebenfalls mit zwei Siegen in Serie wieder den Anschluss an die darüber platzierten Vereine gefunden und trifft nun am Ostermontag auf den 12. TuS Rheindorf. Da ist also wieder alles drin für die Jungs von Bernd Fritzen. Motivation dürften die Gastgeber aber auch aus dem Hinspiel beim SV Botan ziehen. Da wurde Fortuna II beim 1:5 in jeglicher Hinsicht arg vermöbelt.
von Stefan Kleefisch
Dank einer furiosen Anfangsphase hat die zweite Mannschaft der Fortuna am heutigen Sonntag den zweiten Dreier in Folge eingefahren. Bereits nach 14 Minuten stand es beim Tabellenletzten 3:0 für die Elf von Trainer Günter Hutwelker. Am Ende siegten die Gäste mit 4:1 bei Germania Mülheim und festigten den elften Platz in der Kreisliga B 3.
„Das war fußballerisch sicher nicht das Gelbe vom Ei. Wir haben viele Chancen fahrlässig vergeben. Der Spielfluss fehlte in der zweiten Halbzeit beinahe völlig. Aber, das einzige, was heute für uns letztendlich zählte, waren die drei Punkte“, betonte Günter Hutwelker, der kurzfristig auch noch auf Kevin Holst und Gioacchino Vella hatte verzichten müssen.
Torsten Rietzel und Jörg Bender rückten in die Anfangsformation. Dadurch konnte „Aushilfslibero“ Steve Vogel sich endlich wieder auf seiner Wunschposition tummeln. Und das machte der Kapitän richtig gut. Fortuna legte los wie die Feuerwehr gegen einen teilweise überforderten Gegner. Zunächst spielte Vogel den gegnerischen Keeper aus und schob den Ball zum 1:0 ins Netz (4.), dann erhöhte er mit einem Flachschuss auf 2:0 (9.). Und als eine verunglückte Flanke von Marco Ptak fünf Minuten später zum 3:0 im Netz der Mülheimer landete, war die Partie so gut wie gelaufen. Stephan Wölpper ließ vor der Pause weitere gute Chancen ungenutzt, zudem wurde ein Tor von Torsten Rietzel wegen angeblichem Foulspiel am Torwart der Mülheimer zu Unrecht abgepfiffen.
Als dann aber Stephan Wölpper auf Zuspiel von Marco Ptak kurz nach der Pause (53.) auf 4:0 erhöhte, waren alle Restzweifel am mehr als verdienten Erfolg beseitigt. Auch in Abschnitt zwei verweigerte der Schiedsrichter der Fortuna einen klaren Treffer. Ein Kopfball von Oliver Wilbertz aus kurzer Distanz war einen Meter hinter der Linie. Als der Referee dann auch noch eine klare Abseitsstellung des Angreifers von Germania übersah, kamen die Mülheimer zum Ehrentreffer (75.).
Auf Seiten der Fortuna waren Stürmer Steve Vogel, nicht nur wegen seiner beiden Tore, und Innenverteidiger Thomas Ecker gegen seinen Ex-Klub die Aktivposten. Ein gutes Debüt im Dress der Zweiten bot Timo Westendorf nach seiner Einwechslung.
Fortuna: Winterscheidt, Bender, Ecker, Stutzenstein, Vizzini, Wilbertz, Rey (66. Westendorf), Rietzel, Ptak (78. Mönch), Vogel, Wölpper (71. Pittelli).
Tore: 1:0 Vogel (4.), 2:0 Vogel (9.), 3:0 Ptak (14.), 4:0 Wölpper (53.), 4:1 (75.).
von Stefan Kleefisch
Nach dem 4:1-Erfolg zu Hause gegen den SC Hitdorf kann die zweite Mannschaft der Fortuna am morgigen Sonntag (15 Uhr) bei Germania Mülheim auf dem Ascheplatz am Herler Ring den nächsten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Kreisliga B machen.
„Wir müssen endlich mal zwei Siege in Serie in dieser Saison schaffen. Und wenn nicht beim Tabellenletzten, wann soll uns dieses Vorhaben denn dann überhaupt nochmal gelingen?“, fragt Trainer Günter Hutwelker zu Recht.
Insbesondere da sich die personelle Situation auch weiter entspannt. Jörg Bender und Torsten Rietzel kehren in den Kader zurück. Timo Westendorf steht erstmalig im Aufgebot der Zweiten. Verzichten muss die Fortuna in den nächsten drei Wochen indes auf Sturmtank Thomas Borsch, der zwar in vier Spielen „nur“ einmal traf, aber maßgeblichen Anteil am Erfolg seiner Nebenleute hatte. Die Löcher, die er immer wieder in den gegnerischen Strafräumen riss, nutzten nämlich Fabrizio Pittelli (4) und Stephan Wölpper (3) in der Rückrunde zu Toren.
Überhaupt fällt auf, dass die Fortuna vorne über sehr viel Qualität verfügt. In den vier Spielen nach der Winterpause wurden drei Tore im Schnitt erzielt. Und auch die bislang 41 Treffer in 19 Partien sind keine schlechte Ausbeute. Nicht zur Verfügung stehen zudem morgen Mohamadou Mar, Andre Mönch, Ralf Haiplik, Benjamin Klein, Gunnar Nacke und Rudi Polencic.
Mit den Spielen gegen den SV Botan am Ostermontag und danach beim TuS Rheindorf stehen Fortuna II danach weitere zwei richtungweisende Partien gegen unmittelbare Tabellennachbarn bevor. „Unser Ziel müssen sieben bis neun Punkte sein“, betont Günter Hutwelker.
Bereits abgesagt wurde das Heimspiel des TuS Rheindorf gegen den Primus FC Rheindorf an diesem Wochenende. Dem TuS fehlten neun Spieler aus diversen Gründen (vier Rotsünder, drei Verletzte, zwei beruflich verhindert).